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Mit den Tags ‘Heilsgeschichte’ versehene Einträge

Jesus im A.T.: der Engel des Herrn

04 Jun 2009 · 2 Kommentare

engel des herrnIm Alten Testament begegnen wir oft einer rätselhaften Figur: dem sogenannten Engel des Herrn. Warum wird in den meisten Übersetzungen dieser Engel nicht einfach EIN Engel des Herrn genannt? Warum spricht dieser Bote oft mit einer solchen Autorität, als ob er selbst Gott wäre?

Lasst uns einige Stelle anschauen, wo von diesem Engel die Rede ist!

Als Hagar  Saras Dienerin und Abrahams Nebenfrau auf der Flucht vor ihrer Herrin war, begegnet sie dem Engel, der zu ihr sprach:

Ich will deine Nachkommen so mehren, dass sie der großen Menge wegen nicht gezählt werden können.
1 Mose 16, 10

Sie nannte ihn den Gott, der mich sieht (El Roi) (mehr…)

Kategorien: Altes Testament · Biblische Theologie
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Die vier Auferstehungsberichte

17 Apr 2009 · Kommentar schreiben

leeres_grabWas ist der Kernpunkt des christlichen Glaubens? Mit Sicherheit ist es die Auferstehung Jesu. Wenn dieses wichtige Ereignis nie stattgefunden hätte, könnten Christen ihre Koffer packen. Paulus drückt es nicht sehr anders aus:

Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich.
1 Korinther 15, 14

Es ist deshalb von höchster Wichtigkeit, dass wir die Zuverlässigkeit der neutestamentlichen Berichte über die Auferstehung Jesu prüfen. Wie viele Kritiker bemerkt haben, gibt es scheinbare Widersprüche zwischen den Auferstehungsberichten in den 4 Evangelien. Wir nehmen uns deshalb in diesem Artikel vor, zu zeigen, dass sich diese Diskrepanzen sehr wohl erklären lassen. (mehr…)

Kategorien: Glaube und Wissenschaft · Neues Testament
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Die sieben Frauen, die sich an einen Mann klammern wollten

21 Feb 2009 · Kommentar schreiben

Als ich vor kurzem das Buch des Propheten Jesaja gelesen habe, bin ich auf eine seltsame Stelle gestoßen. Am Anfang des Kapitels 4 lesen wir folgendes:

Und sieben Frauen werden zu der Zeit „einen“ Mann ergreifen und sprechen: Wir wollen uns selbst ernähren und kleiden, lass uns nur nach deinem Namen heißen, dass unsre Schmach von uns genommen werde.
Jesaja 4, 1

Ein solcher Vertrag wäre in unserer heutigen Zeit, wo die Menschen von Individualismus so geprägt sind, nicht unüblich, aber ist war für die damalige Gesellschaft absolut undenkbar. Der Mann sollte seine Familie versorgen und sie schützen. Hier muss etwas schlimmes passiert sein, dass eine Frau solche Geständnisse machen will. (mehr…)

Kategorien: Altes Testament
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Das Volk Gottes

11 Feb 2009 · Kommentar schreiben

Die Frage, die wir in diesem Artikel beantworten wollen, ist folgende: Wer gehört eigentlich zum Volk Gottes? Steht es nur den Juden zu oder gehören auch die erretteten Heiden der Gemeinde zum Volk Gottes? Dass heute viele der Meinung sind, dass es nur Israel zusteht, hat mit dem breiten Erfolg der Theologie des Dispensationalismus zu tun. Die Dispensationalisten haben es irgendwie geschafft, dass man ausschließlich die Israeliten mit dem Volk Gottes identifiziert. Fast alle Kirchenväter haben jedoch in der Kirche das „neue“ Volk Gottes gesehen.

Die Erwählung Israels als Volk Gottes

Die Zugehörigkeit zum Volk Gottes hängt eigentlich von zwei Dingen ab. Zum einen hängt es von der Erwählung Gottes ab. In seiner Souveränität erwählt Gott diejenigen, die Er zu seinem Volk machen will. Gott hat sich im Alten Bund um das Volk Israel erbarmt: (mehr…)

Kategorien: Systematische Theologie
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Immanuel – Gott mit uns

25 Dez 2008 · Kommentar schreiben

sternAls Jesus in Bethlehem geboren wurde, erwähnt Matthäus der Evangelist, dass sich dabei eine alte Ankündigung des Propheten Jesajas erfüllen würde:

»Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben«, das heißt übersetzt: Gott mit uns.
Matthäus 1, 23 – Jesaja 7, 14

Warum heißt Jesus „Jeshua“ (Gott rettet) und nicht eigentlich Immanuel (Gott mit uns)?

Wenn Jesus nicht diesen letzten Namen trägt, verkörpert er zumindest in seiner Person die Prophetie von Jesaja 7.  Der Name Immanuel zeigt uns, welche Funktion Jesus erfüllen sollte. Der Mensch gewordene Sohn macht uns Gott angenehm. Durch seinen Tod und seine Auferstehung stellte er sich in die Kluft, die uns wegen der Sünde von dem heiligen Gott trennte. (mehr…)

Kategorien: Systematische Theologie
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Die Bundestheologie unter Beschuss

10 Sep 2008 · Kommentar schreiben

Für diejenigen, die vielleicht nicht wissen, was der Begriff „Bundestheologie“ bedeutet, verweise ich auf diesen einführenden Artikel.

Die Bundestheologie (oder auch Föderaltheologie) ist eine wichtige Säule des reformatorischen Lehrguts und ist, meiner Ansicht nach, das geeigneste Modell, um die biblische Heilsgeschichte zu verstehen. Es mag sein, dass sie an einigen Stellen Schwächen aufweist, aber andere Modelle sind sicherlich weniger befriedigend.

Nun ist diese Theologie manchmal schwer angegriffen worden, wie beispielsweise von Lewis Sperry Chafer, Gründer des Dallas Theological Seminary und Befürworter des Dispensationalismus. (mehr…)

Kategorien: Reformierte Heilslehre
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Bundestheologie: Was ist damit gemeint?

06 Sep 2008 · Kommentar schreiben

Die Befürworter der Bundestheologie (auch Föderaltheologie genannt) haben ein Modell entwickelt, welches vorsieht, dass im Laufe der Heilsgeschichte Gott seine Beziehungen zu den Menschen im Rahmen von Bündnissen (oder Verträgen) gestaltet. Dies ist keine bloße Erfindung, sondern basiert auf festen biblischen Belegen.

Um diesen Gedanken zu verdeutlichen, kann zum Beispiel die Stelle von Jeremia 30, 22 erwähnt werden, wo Gott sagt:

Und ihr sollt mein Volk sein und ich will euer Gott sein.

Gott hat nach dieser Theorie sechs Bündnisse mit den Menschen geschlossen:

  1. einen Bund mit Adam
  2. einen Bund mit Noah
  3. einen Bund mit Abraham
  4. einen Bund mit Mose
  5. einen Bund mit David
  6. einen Neuen Bund in Jesus Christus

Der erst genannte Bund basierte auf Werken; da er von Adam gebrochen wurde, können die Menschen nie wieder auf der Grundlage ihrer Werke Gott gefallen. (mehr…)

Kategorien: Reformierte Heilslehre
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Zeichen und Wunder damals und heute

09 Aug 2008 · Kommentar schreiben

Geschehen heute noch Zeichen und Wunder?
Im Prinzip gehören Reformierte nicht zu den Kirchenrichtungen, die außergewöhnliche Geistesgaben wie Prophetie, Zungenrede und Heilungen fördern. Viele von ihnen glauben nämlich, dass Wunder und Zeichen heute aufgehört haben.

Benjamin Warfield, zum Beispiel, war der Meinung, dass diese außergewöhnliche Zeichen den Aposteln anvertraut wurden, um damals die Neuigkeit und die göttliche Autorität des Evangeliums zu unterstreichen und um das Fundament der Gemeinde zu legen.

Wenn man von Gaben spricht, ist es wichtig, zwischen natürlichen Gaben und Geistesgaben zu unterscheiden:

  • eine natürliche Gabe ist zum Beispiel wenn jemand gut musizieren kann. Berühmte Musiker haben diese Gabe von Gott empfangen. Sie müssen dennoch nicht gläubig sein. (mehr…)

Kategorien: Reformierte Heilslehre
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Wird ganz Israel errettet?

11 Jun 2008 · 1 Kommentar

Es wird den Reformierten vorgeworfen, sie würden in Bezug auf Israel eine Substitutionstheologie vertreten. Dieser Begriff bedeutet, dass das von Gott erwählte Volk Israel durch die Kirche ersetzt (substituiert) worden ist. So wäre die Kirche das neue Israel und hätte alle Verheißungen an Israel geerbt. Die Israeliten hätten in diesem Zusammenhang nur eine Zukunft innerhalb der Kirche.

Diese Behauptung entspricht aber nicht der Wahrheit; die von den Reformierten vertretene Bundestheologie sieht nicht vor, dass das neue sichtbare Reich der Kirche (so wie die Katholiken es verstehen) das alte irdische Reich Israels ersetzt hätte. Sie sieht eher eine verborgene Kontinuität zwischen dem Gnadenbund im Alten Testament und im Neuen Testament, in dem sich die Verheißungen an das Volk Israel wohl erfüllen können. (mehr…)

Kategorien: Neues Testament · Reformierte Heilslehre
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Das tausendjährige Reich: wörtlich oder allegorisch?

03 Mai 2008 · 2 Kommentare

Das einzige Kapitel der Bibel, in dem von einem tausendjährigen Reich buchstäblich die Rede ist, ist Offenbarung 20. Es beschreibt wie ein großer Engel vom Himmel herunterkommt und Satan für 1000 Jahre in Ketten legt.
Je nach dem, ob man diese Worte wörtlich nimmt oder eher allegorisch, spricht man von Prämillenarismus – weil die Wiederkunft Jesu vor dieser Zeitperiode erfolgt – oder von Postmillenarismus und Amillenarismus.

Die römisch-katholische Kirche, so wie die lutherischen und reformierten Kirchen vergeistlichen diesen Text und vertreten in der Praxis eine Mischung aus Postmillenarismus und Amillenarismus. Wird der Text dagegen eher wörtlich ausgelegt, wie in den meisten Freikirchen und im pietistischen Milieu, erwarten die Christen ein Millenium unmittelbar nach der Wiederkunft Jesu. (mehr…)

Kategorien: Neues Testament · Systematische Theologie
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