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Mit den Tags ‘Gnade’ versehene Einträge

Wozu hat Jesus Heilstaten vollbracht?

15 Nov 2009 · Kommentar schreiben

Der Gott der Bibel ist auch der Gott der Wunder, egal was die liberalen oder neo-othodoxen Theologen dagegen einzuwenden haben. Wenn es nicht so wäre, bliebe unser Glaube der Glaube an eine „platonische“ Idee. Nur die Tatsache, dass wir existieren, ist ein wahres Wunder, wie Jürgen Werth in einem Lied geschrieben hat:

… du bist kein Kind des Zufalls.

Nun gibt es auch viele Christen, die denken, Gott müsse sich immer durch Heilwunder offenbaren, um wahrgenommen zu werden. Dies widerspricht, was das Neue Testament sagt, denn:

…ohne Glauben ist’s unmöglich, Gott zu gefallen.
Hebräer 11, 6

Während seinem dreijährigen Dienst hat Jesus zahlreiche Heilwunder vollbracht. Wir stellen deshalb die Frage: was bezweckte er damit? (mehr…)

Kategorien: Neues Testament · Systematische Theologie
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Vergeben und vergessen

14 Feb 2009 · Kommentar schreiben

vergebungEine der wichtigsten Aufforderung des Wortes Gottes an uns Christen ist die Bereitschaft, immer wieder zu vergeben. Ein Christ, der nicht bereit ist, Barmherzigkeit zu erweisen, hat das Wesen seiner Religion nicht wirklich verstanden. Dieses wichtige Prinzip wird im Lukasevangelium von Jesus unterstrichen:

Wenn dein Bruder sündigt, so weise ihn zurecht; und wenn er es bereut, vergib ihm. Und wenn er siebenmal am Tag an dir sündigen würde und siebenmal wieder zu dir käme und spräche: Es reut mich!, so sollst du ihm vergeben.
Lukas 17, 3-4

Gott ist barmherzig, deshalb sollen wir auch vergeben

Die Heilige Schrift betont immer wieder, dass Gott langsam zum Zorn und reich an Barmherzigkeit ist. Gott vergibt gerne. (mehr…)

Kategorien: Glaubensleben
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Soll ein Christ die 10 Gebote halten?

23 Nov 2008 · 3 Kommentare

10_geboteEs geht in diesem Artikel um die Frage, ob Christen die unter Gottes Gnade leben, noch an das Gesetz gebunden sind.

In vielen christlichen Kreisen hört man oft, dass ein Christ nicht mehr verpflichtet ist, die Gebote zu halten, weil das mosaische Gesetz abgeschafft wurde. In anderen christlichen Gruppen wird die Einhaltung der Gebote als eine wichtige Pflicht verstanden, obwohl bei ihnen die Rechtfertigung allein durch Gnade vertreten wird. In noch anderen Kreisen werden die menschlichen Fähigkeiten so hervorgehoben, dass man sich fragen kann, ob der Mensch noch Gottes Gnade bedarf.

Das Evangelium ist die gute Nachricht, dass wir ohne das Gesetz gerecht gesprochen werden

Die wichtigste Wiederentdeckung der Reformation ist, dass der Sünder allein durch Gnade gerechtfertigt wird, ohne dass er die Forderungen des Gesetzes erfüllen muss. Wenn man näher hinschaut, was Paulus sagt, ist diese Behauptung unbestreitbar:

So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben.
Römer 3, 28

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Kategorien: Reformierte Heilslehre
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Die Bundestheologie unter Beschuss

10 Sep 2008 · Kommentar schreiben

Für diejenigen, die vielleicht nicht wissen, was der Begriff „Bundestheologie“ bedeutet, verweise ich auf diesen einführenden Artikel.

Die Bundestheologie (oder auch Föderaltheologie) ist eine wichtige Säule des reformatorischen Lehrguts und ist, meiner Ansicht nach, das geeigneste Modell, um die biblische Heilsgeschichte zu verstehen. Es mag sein, dass sie an einigen Stellen Schwächen aufweist, aber andere Modelle sind sicherlich weniger befriedigend.

Nun ist diese Theologie manchmal schwer angegriffen worden, wie beispielsweise von Lewis Sperry Chafer, Gründer des Dallas Theological Seminary und Befürworter des Dispensationalismus. (mehr…)

Kategorien: Reformierte Heilslehre
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Bundestheologie: Was ist damit gemeint?

06 Sep 2008 · Kommentar schreiben

Die Befürworter der Bundestheologie (auch Föderaltheologie genannt) haben ein Modell entwickelt, welches vorsieht, dass im Laufe der Heilsgeschichte Gott seine Beziehungen zu den Menschen im Rahmen von Bündnissen (oder Verträgen) gestaltet. Dies ist keine bloße Erfindung, sondern basiert auf festen biblischen Belegen.

Um diesen Gedanken zu verdeutlichen, kann zum Beispiel die Stelle von Jeremia 30, 22 erwähnt werden, wo Gott sagt:

Und ihr sollt mein Volk sein und ich will euer Gott sein.

Gott hat nach dieser Theorie sechs Bündnisse mit den Menschen geschlossen:

  1. einen Bund mit Adam
  2. einen Bund mit Noah
  3. einen Bund mit Abraham
  4. einen Bund mit Mose
  5. einen Bund mit David
  6. einen Neuen Bund in Jesus Christus

Der erst genannte Bund basierte auf Werken; da er von Adam gebrochen wurde, können die Menschen nie wieder auf der Grundlage ihrer Werke Gott gefallen. (mehr…)

Kategorien: Reformierte Heilslehre
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Die Bedeutung des Abendmahls

30 Mai 2008 · 2 Kommentare

Je nachdem zu welcher Konfession man gehört, nimmt das Mahl des Herrn eine besondere Bedeutung ein. In bestimmten Gemeinden wird es wöchentlich gefeiert, in anderen vielleicht nur mehrere Male im Jahr.

Aber wer kann noch sagen, was das Abendmahl wirklich bedeutet? Vereinfacht dargestellt,  werden 4 Positionen vertreten: die katholische; die lutherische; zwei reformierten (Zwingli und Calvin).

Im Katholizismus hat das Abendmahl eine zentrale Bedeutung. Während dem Gottesdienst wird das Opfer Christi wiederholt: Brot und Wein werden in den Leib und in das Blut Jesu verwandelt. Diese Verwandlung der Substanzen nennen die Katholiken Transsubstantiation. (mehr…)

Kategorien: Systematische Theologie
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Gläubigentaufe und Kindertaufe

28 Mai 2008 · Kommentar schreiben

Der Begriff „Gläubigentaufe“ bezeichnet eine Taufe, die an mündigen Taufbewerbern vollzogen wird. Dieser Begriff ist passender als „Erwachsenentaufe“, weil in der Praxis auch minderjährige Kinder getauft werden. Diese Taufe wird in vielen Freikirchen praktiziert: Baptisten, offene Brüdergemeinden, Pfingstgemeinden… Vertreter der Gläubigentaufe betrachten die Taufe als ein Zeugnis und einmaliges Festmachen der eigenen Glaubensentscheidung vor der Gemeinde. Nach ihrem Standpunkt erfüllt eine Kindertaufe diese Voraussetzungen nicht, weil Säuglinge nicht glauben können. Dies war auch lange meine eigene Position; ich musste sie leider irgendwann revidieren!

Mit der Kindertaufe (wie sie in der reformierten Theologie verstanden wird) wird eine Taufe gemeint, die an Säuglingen von mindestens einem christlichen Elternteil vollzogen wird. Man spricht auch manchmal von Haustaufe, weil man damit ausdrücken will, dass die Taufe ein äußerliches Zeichen für den Bund ist, den Gott mit den Gläubigen schließt, in dem er auch der Gott ihrer Nachkommen sein will. Im Gegensatz zu den Katholiken glauben die Reformierten nicht, dass die Taufe alleine den Täufling rettet! Wiedergeboren wird man nur durch den Glauben! (mehr…)

Kategorien: Systematische Theologie
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Religion zum Anfassen!

24 Mai 2008 · Kommentar schreiben

Vor einiger Zeit habe ich eine interessante Kritik von David Wells gelesen: es heißt Natural Vs. Supernatural Religion. In diesem Artikel bezeichnet Wells die modernen Spiritualitätsformen, die sich zur Zeit in der Aufkommenden Gemeinde („Emerging Church“) oder sogar in den Gemeinden für Kirchenfernen entwickeln, als natürliche Religion. Auf der anderen Seite gibt es das, was er übernatürliche Religion nennt; darunter versteht er den rechtmäßigen Gottesdienst, so wie er bisher nach dem biblischen Vorbild (Apostelgeschichte 2, 42) gefeiert wurde.

Nach seiner Auffassung sind die Merkmale der natürlichen Religion folgende:

  • der Zugang zu Gott ist selbstverständlich; wir brauchen keine besondere Vorbereitung dazu. Wenn ich mich entscheide, einen Spaziergang im Wald zu machen, habe ich einen unmittelbaren Zugang zu der Natur und kann sie nach Lust und Laune genießen. Wenn ich einen Gottesdienst für Kirchenfernen besuche, kann ich mich gemütlich hinsetzen und mich auf das Angebot einstellen. Ich entwickle damit auch eine Verbrauchermentalität, urteile über die Qualität der Veranstaltung, evaluiere und kritisiere die Darsteller. (mehr…)

Kategorien: Glaubensleben
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