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Mit den Tags ‘Glaube’ versehene Einträge

Heidelberger Konferenz für reformierte Theologie

26 Okt 2009 · Kommentar schreiben

Die Heidelberger Konferenz für reformierte Theologie findet vom 27. bis zum 29. Oktober 2010 in Heidelberg statt. Sie will reformatorische Christen aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Italien, Frankreich, Großbritannien, den USA sowie aus anderen Länder zusammenbringen.

Informationen findet man hier.

heidelberg

Kategorien: Systematische Theologie
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Die Schrift alleine

22 Aug 2009 · Kommentar schreiben

SchriftFast alle protestantischen Kirchen, sowohl die evangelikalen als auch die evangelischen Kirchen, berufen sich auf das Prinzip der Sola Scriptura. Was jedoch bedeutet der Begriff „Sola Scriptura“ eigentlich?

Eine einfache Antwort könnte lauten: die Heilige Schrift allein soll den Inhalt unseres Glaubens bestimmen.

Nur eine Kritik, die die Katholiken an uns richten, ist berechtigt: Wer bestimmt, dass eure Interpretation der Bibel die richtige ist?

Für die Katholiken selbst ist diese Frage einfach zu beantworten: das ist die Kirche; sie garantiert, dass diese Interpretation korrekt ist.

Viele evangelische Christen würden möglicherweise heute folgende Antwort geben: der Heilige Geist garantiert, dass ich mich nicht irre. Diese Antwort geben aber beispielsweise auch die Mormonen und ich persönlich bin davon überzeugt, dass ihr Verständnis von der Bibel von meinem eigenem Verständnis sehr abweicht. Demnach ist diese Antwort nicht zufriedenstellend. (mehr…)

Kategorien: Systematische Theologie
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Die vier Auferstehungsberichte

17 Apr 2009 · Kommentar schreiben

leeres_grabWas ist der Kernpunkt des christlichen Glaubens? Mit Sicherheit ist es die Auferstehung Jesu. Wenn dieses wichtige Ereignis nie stattgefunden hätte, könnten Christen ihre Koffer packen. Paulus drückt es nicht sehr anders aus:

Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich.
1 Korinther 15, 14

Es ist deshalb von höchster Wichtigkeit, dass wir die Zuverlässigkeit der neutestamentlichen Berichte über die Auferstehung Jesu prüfen. Wie viele Kritiker bemerkt haben, gibt es scheinbare Widersprüche zwischen den Auferstehungsberichten in den 4 Evangelien. Wir nehmen uns deshalb in diesem Artikel vor, zu zeigen, dass sich diese Diskrepanzen sehr wohl erklären lassen. (mehr…)

Kategorien: Glaube und Wissenschaft · Neues Testament
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Die Wiederkunft Jesu

07 Mär 2009 · Kommentar schreiben

Manchmal frage ich mich, wenn ich bestimmte Christen höre, ob sie die Wiederkunft des Herrn überhaupt noch erwarten. Ich habe den Eindruck, dass  sich viele ein Leben nach dem Tod irgendwie vorstellen können, aber nur wenige auf die glorreiche Erscheinung unseres Herrn und auf die leibliche Auferstehung der Toten hoffen. Diese wichtigen Dogmen gehören jedoch unzertrennlich zu dem christlichen Glaubensbekenntnis. Es ist ein Merkmal der Endzeit, dass der Glaube vieler Mitmenschen erkalten wird. Es könnte sein, dass für sie die Parusie unseres Herrn zu einer unangenehmen Überraschung wird, wie für die törichten Jungfrauen in dem Gleichnis von Matthäus 25:

(11) Später kamen auch die andern Jungfrauen und sprachen: Herr, Herr, tu uns auf! (12) Er antwortete aber und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Ich kenne euch nicht. (13) Darum wachet! Denn ihr wisst weder Tag noch Stunde.

Über diese Stelle möchte ich aber hier nicht reden, sondern über eine andere aus dem Brief, den Paulus an die Christen von Thessalonich schreibt:

Von den Zeiten und Stunden aber, liebe Brüder, ist es nicht nötig, euch zu schreiben; denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn kommen wird wie ein Dieb in der Nacht.
1 Thessalonicher 5, 1-2

Da ich weiß, dass Pretribulationisten eine andere Meinung vertreten, betone ich gerne, dass dieser Vers auch für Christen gilt. (mehr…)

Kategorien: Neues Testament · Systematische Theologie
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Ausgeklügelte Fabeln

31 Jan 2009 · 1 Kommentar

bibel-griechischViele liberale Theologen sehen in den Berichten des Neuen Testaments nur menschliche Erfindungen. Jesu Botschaft kann man nicht wirklich rekonstruieren und die Wunder, die man ihm zuschreibt, hätte er nie vollzogen. Die Evangelien hätten die Apostel beschönigt.

Sollte man glauben, dass Paulus dem auferstandenen Jesus begegnet ist? Wie kann man die plötzliche Bekehrung des großen 13. Apostels erklären? Saulus, ein überzeugter Verfolger der Gemeinde, wie kann er zu einem überzeugten Prediger der Guten Nachricht werden? Gerd Lüdemann hat seine Idee dazu: Paulus, der im Judentum bedeutungslos war, hat eine strategische Wende vollzogen und hat mit dem schlecht vermarkteten „Jesus“ eine Weltreligion gegründet.

Viele dieser modernen „Spezialisten“ stellen die Jünger Jesu entweder als Lügner oder skrupellose Fanatiker dar. In Wirklichkeit sind diese Ansichten nicht neu. Es gab bereits in der frühen Kirchen Menschen, die sie vertreten haben. (mehr…)

Kategorien: Glaube und Wissenschaft
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What would Jesus do? Was würde Jesus tun?

10 Jan 2009 · 2 Kommentare

wwjdDer französische Theologe Pierre Abélard (Petrus Abaelard) lebte im Mittelalter. Abaelard ist nicht nur für seine verbotene Liebe zu Heloisa bekannt, sondern auch für seine besondere Christologie.

Abaelard wehrte sich vehement gegen die klassische Theologie (siehe dazu folgenden Artikel), wonach Jesus am Kreuz gestorben ist, um die Sünder durch sein Blut zu erkaufen. Er meinte, dass Jesus aufgrund seiner Hingabe für uns ein Vorbild ist. Es gibt keine größere Liebe als sein Leben für seine Freunde zu geben, hat Jesus einmal gesagt. In anderen Worten: Wir sollten den Heiland nachahmen.

Heute hat sich eine ähnliche theologische Richtung gebildet, die sich nicht auf das konzentriert, was Christus für uns getan hat, sondern auf das, was wir für ihn tun könnten. Diese Ansicht hat sich vor allem in den USA entwickelt, aber sie ist auch in Europa durch die Armbänder WWJD bekannt geworden: What would Jesus do? (mehr…)

Kategorien: Glaubensleben
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Der feste Grund Gottes

03 Jan 2009 · Kommentar schreiben

In seinem 2. Brief an Timotheus schreibt Paulus:

Aber der feste Grund Gottes besteht und hat dieses Siegel: Der Herr kennt die Seinen; und: Es lasse ab von Ungerechtigkeit, wer den Namen des Herrn nennt.
2 Timotheus 2, 19

Hier wird der Christ mit zwei wichtigen Wahrheiten konfrontiert:

  1. Gott ist Derjenige, der die Seinen kennt und beim Namen nennt.
  2. Jeder, der behauptet, dass er Gott kennt, soll dies durch sein Verhalten beweisen.

Die Zuversicht des Glaubens

Diesen Vers verstehe ich nicht so, als ob nur Gott wüßte, wer letztendlich gerettet werden sollte, sondern er ist uns als Zuspruch gegeben worden, um uns Trost und Zuversicht zu schenken und unseren Glauben zu stärken. (mehr…)

Kategorien: Neues Testament
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Muss man Gott fühlen, um zu glauben?

22 Jul 2008 · 3 Kommentare

Viele Christen meinen, sie können Gott nicht fühlen und deshalb fällt es ihnen schwer, in ihrem Glaubensleben voran zu kommen. Wenn Gott in ihrem Leben mächtig eingreifen würde, so sagen sie, dann wäre das der ausschlaggebende Punkt für ihren Glauben. Sie könnten sich mit Überzeugung für Ihn einsetzen. Im Grunde suchen sie dabei Beweise für die Existenz Gottes, ohne es zuzugeben.

„Einen Gott, den es gibt, gibt es nicht“, sagte der evangelische Theologe und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer (1906-1945). Damit meinte er, Gott lässt sich nicht unserem Verstand unterwerfen. Gott offenbart sich auch nicht gerade, wo und wann wir Ihn brauchen. Sicherlich gibt Er genug Zeichen von seiner Macht und Liebe, aber nicht gerade wie es uns passt. Denn Gott ist souverän, wir können Ihn nicht zwingen. Wenn Er manchmal Gebete beantwortet, die seinem Willen nicht unbedingt entsprechen, ist es nur, weil Er uns gnädig ist. (mehr…)

Kategorien: Glaubensleben
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