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Mit den Tags ‘Christus’ versehene Einträge

Wozu hat Jesus Heilstaten vollbracht?

15 Nov 2009 · Kommentar schreiben

Der Gott der Bibel ist auch der Gott der Wunder, egal was die liberalen oder neo-othodoxen Theologen dagegen einzuwenden haben. Wenn es nicht so wäre, bliebe unser Glaube der Glaube an eine „platonische“ Idee. Nur die Tatsache, dass wir existieren, ist ein wahres Wunder, wie Jürgen Werth in einem Lied geschrieben hat:

… du bist kein Kind des Zufalls.

Nun gibt es auch viele Christen, die denken, Gott müsse sich immer durch Heilwunder offenbaren, um wahrgenommen zu werden. Dies widerspricht, was das Neue Testament sagt, denn:

…ohne Glauben ist’s unmöglich, Gott zu gefallen.
Hebräer 11, 6

Während seinem dreijährigen Dienst hat Jesus zahlreiche Heilwunder vollbracht. Wir stellen deshalb die Frage: was bezweckte er damit? (mehr…)

Kategorien: Neues Testament · Systematische Theologie
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Jesus im A.T.: der Engel des Herrn

04 Jun 2009 · 2 Kommentare

engel des herrnIm Alten Testament begegnen wir oft einer rätselhaften Figur: dem sogenannten Engel des Herrn. Warum wird in den meisten Übersetzungen dieser Engel nicht einfach EIN Engel des Herrn genannt? Warum spricht dieser Bote oft mit einer solchen Autorität, als ob er selbst Gott wäre?

Lasst uns einige Stelle anschauen, wo von diesem Engel die Rede ist!

Als Hagar  Saras Dienerin und Abrahams Nebenfrau auf der Flucht vor ihrer Herrin war, begegnet sie dem Engel, der zu ihr sprach:

Ich will deine Nachkommen so mehren, dass sie der großen Menge wegen nicht gezählt werden können.
1 Mose 16, 10

Sie nannte ihn den Gott, der mich sieht (El Roi) (mehr…)

Kategorien: Altes Testament · Biblische Theologie
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Die vier Auferstehungsberichte

17 Apr 2009 · Kommentar schreiben

leeres_grabWas ist der Kernpunkt des christlichen Glaubens? Mit Sicherheit ist es die Auferstehung Jesu. Wenn dieses wichtige Ereignis nie stattgefunden hätte, könnten Christen ihre Koffer packen. Paulus drückt es nicht sehr anders aus:

Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich.
1 Korinther 15, 14

Es ist deshalb von höchster Wichtigkeit, dass wir die Zuverlässigkeit der neutestamentlichen Berichte über die Auferstehung Jesu prüfen. Wie viele Kritiker bemerkt haben, gibt es scheinbare Widersprüche zwischen den Auferstehungsberichten in den 4 Evangelien. Wir nehmen uns deshalb in diesem Artikel vor, zu zeigen, dass sich diese Diskrepanzen sehr wohl erklären lassen. (mehr…)

Kategorien: Glaube und Wissenschaft · Neues Testament
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Jesus, das Lamm Gottes

11 Apr 2009 · Kommentar schreiben

lammIn diesem Jahr feiert das jüdische Volk Pesach (Ostern) zu gleichen Zeit wie die Christen. Dabei erinnern sich die Söhne Israels dankbar an die großen Werke, die Gott vollbrachte, als Er sie aus Ägypten befreit hat. Wer kennt nicht die Geschichte der 10 Plagen, zumindest aus einer Verfilmung der Geschichte? Die Isareliten schlachten immer noch am Sederabend ein einjähriges, männliches Lamm und bedenken, dass dank dieses Opfers ihre Erstgeborene vor dem Todesengel verschont worden sind, im Gegensatz zu den Ägyptern.

In Johannesevangelium lesen wir über Jesus:

Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!
Johannes 1, 29b

Was hat Johannes der Täufer im Kopf, wenn er diese Worte über Jesus sagt? Bevor ich diese Zeilen schreibe, habe ich gerade eine Predigt von einem katholischen Pfarrer gelesen. Dieser behauptet, dass Gott kein Gefallen an Opfern hat und deshalb den Tod seines Sohnes am Kreuz nie gewollt hat. Dort hätte Jesus freiwillig sein Leben geschenkt und dabei als Vorbild der Liebe dienen wollen. (mehr…)

Kategorien: Altes Testament · Biblische Theologie
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Die Wiederkunft Jesu

07 Mär 2009 · Kommentar schreiben

Manchmal frage ich mich, wenn ich bestimmte Christen höre, ob sie die Wiederkunft des Herrn überhaupt noch erwarten. Ich habe den Eindruck, dass  sich viele ein Leben nach dem Tod irgendwie vorstellen können, aber nur wenige auf die glorreiche Erscheinung unseres Herrn und auf die leibliche Auferstehung der Toten hoffen. Diese wichtigen Dogmen gehören jedoch unzertrennlich zu dem christlichen Glaubensbekenntnis. Es ist ein Merkmal der Endzeit, dass der Glaube vieler Mitmenschen erkalten wird. Es könnte sein, dass für sie die Parusie unseres Herrn zu einer unangenehmen Überraschung wird, wie für die törichten Jungfrauen in dem Gleichnis von Matthäus 25:

(11) Später kamen auch die andern Jungfrauen und sprachen: Herr, Herr, tu uns auf! (12) Er antwortete aber und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Ich kenne euch nicht. (13) Darum wachet! Denn ihr wisst weder Tag noch Stunde.

Über diese Stelle möchte ich aber hier nicht reden, sondern über eine andere aus dem Brief, den Paulus an die Christen von Thessalonich schreibt:

Von den Zeiten und Stunden aber, liebe Brüder, ist es nicht nötig, euch zu schreiben; denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn kommen wird wie ein Dieb in der Nacht.
1 Thessalonicher 5, 1-2

Da ich weiß, dass Pretribulationisten eine andere Meinung vertreten, betone ich gerne, dass dieser Vers auch für Christen gilt. (mehr…)

Kategorien: Neues Testament · Systematische Theologie
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What would Jesus do? Was würde Jesus tun?

10 Jan 2009 · 2 Kommentare

wwjdDer französische Theologe Pierre Abélard (Petrus Abaelard) lebte im Mittelalter. Abaelard ist nicht nur für seine verbotene Liebe zu Heloisa bekannt, sondern auch für seine besondere Christologie.

Abaelard wehrte sich vehement gegen die klassische Theologie (siehe dazu folgenden Artikel), wonach Jesus am Kreuz gestorben ist, um die Sünder durch sein Blut zu erkaufen. Er meinte, dass Jesus aufgrund seiner Hingabe für uns ein Vorbild ist. Es gibt keine größere Liebe als sein Leben für seine Freunde zu geben, hat Jesus einmal gesagt. In anderen Worten: Wir sollten den Heiland nachahmen.

Heute hat sich eine ähnliche theologische Richtung gebildet, die sich nicht auf das konzentriert, was Christus für uns getan hat, sondern auf das, was wir für ihn tun könnten. Diese Ansicht hat sich vor allem in den USA entwickelt, aber sie ist auch in Europa durch die Armbänder WWJD bekannt geworden: What would Jesus do? (mehr…)

Kategorien: Glaubensleben
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Immanuel – Gott mit uns

25 Dez 2008 · Kommentar schreiben

sternAls Jesus in Bethlehem geboren wurde, erwähnt Matthäus der Evangelist, dass sich dabei eine alte Ankündigung des Propheten Jesajas erfüllen würde:

»Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben«, das heißt übersetzt: Gott mit uns.
Matthäus 1, 23 – Jesaja 7, 14

Warum heißt Jesus „Jeshua“ (Gott rettet) und nicht eigentlich Immanuel (Gott mit uns)?

Wenn Jesus nicht diesen letzten Namen trägt, verkörpert er zumindest in seiner Person die Prophetie von Jesaja 7.  Der Name Immanuel zeigt uns, welche Funktion Jesus erfüllen sollte. Der Mensch gewordene Sohn macht uns Gott angenehm. Durch seinen Tod und seine Auferstehung stellte er sich in die Kluft, die uns wegen der Sünde von dem heiligen Gott trennte. (mehr…)

Kategorien: Systematische Theologie
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Was „christozentrisch“ heißt

30 Nov 2008 · Kommentar schreiben

Im Kolosserbrief äußert der Apostel Paulus den Wunsch, dass die Herzen der Christen gestärkt werden in der Liebe und zur Fülle des Verstehens gelangen…

…zu erkennen das Geheimnis Gottes, das Christus ist, in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.
Kolosser 2, 2-3

Für ihn steht außer Frage, dass man ohne Christus Gott weder gefallen noch wirklich erkennen kann. Eine Gefahr für die Gemeinde in Kolossä stellten die sogenannten Proto-Gnostiker dar, die ein Geheimwissen und ein völlig falsches Jesubild verkündeten.

Heute noch besteht das Risiko, dass man einen christlichen Glauben ohne den echten Jesus lebt. In Kirchen und Gemeinden befinden sich 2 Kategorien von Menschen, die in diese Gefahr geraten könnten:

  1. Christen, die Religion ausschließlich als Moral verstehen. Für sie war Jesus, der Autor der Bergpredigt, nichts anderes als ein Weltverbesserer.
  2. Andere sind Christen, meistens unter den Evangelikalen zu finden, die, wenn sie von Jesus reden, auf sich selbst und ihre Gemeinde schauen und in Aktivismus verfallen. (mehr…)

Kategorien: Glaubensleben · Neues Testament
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Ist Jesus stellvertretend für uns gestorben?

14 Mai 2008 · Kommentar schreiben

Bei modernen Theologen findet die Lehre, dass Jesus für unsere Sünden stellvertretend am Kreuz gestorben ist, kaum noch Anerkennung. Wie könnte ein liebender Gott zulassen, dass sein Sohn auf eine solch grausame Art umgebracht wird? Und wenn es so wäre, wie könnte das Opfer eines einzigen Menschen so viel Wert haben, dass er eine ganze Menschheit rettet? Höchstens wird die Stellvertretung Jesu als die Fürbitte eines Gerechten vor Gott verstanden. Die folgende Argumentation habe ich zum größten Teil aus einer Artikelreihe von Greg Herrick: Introduction to Christian BeliefSalvation entnommen.

Historischer Überblick

Im Verlauf der Kirchengeschichte wurden eine Reihe verschiedener Ansichten über die theologische Bedeutung vom Tod Jesu aufgestellt.

Die Rekapitulations-Hypothese formulierte Irenäus (ca. 120 bis ca. 200). Nach seiner Ansicht vereinigt Christus alles Menschsein in sich dadurch, dass er alle Stadien des menschlichen Lebens durchlief, – ohne je der Versuchung zu erliegen, – dann starb und von den Toten auferstand. Von seinem Leben, Tod und seiner Auferstehung können daher alle profitieren, die durch den Glauben an ihm teilhaben. (mehr…)

Kategorien: Reformierte Heilslehre
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Wer, sagt ihr aber, dass ich sei? Die Jesusdebatte

19 Apr 2008 · Kommentar schreiben

Immer wieder entfachen neue Publikationen eine heftige Debatte über die Person Jesu. Was wäre die Zeitschrift „Der Spiegel„, wenn sie nicht regelmäßig neue Erkenntnisse über ihn veröffentlichen würde. Unzählige Bücher – oft sehr unsachlich – sind in den letzten Jahrzehnten über Jesus geschrieben worden. Wer hat noch nicht den Bestseller „Sakrileg“ von Dan Brown gelesen? 2006 wurde sogar eine Verfilmung des Buches angeboten: „The Da Vinci Code – Sakrileg“. In dem Film wirkt sogar ein renommierter Schauspieler wie Tom Hanks mit.

In diesen eher kritischen Porträts wird meistens die Frage gestellt: ist der Jesus der Evangelien wirklich der historische Jesus, oder hat uns die Kirche etwas vorgemacht?

Meinungen wie Sand am Meer…

Die Debatte um die Person Jesu ist nicht neu. Vielleicht ist es sinnvoll, hier einen kleinen (und sicherlich nicht ausführlichen) Überblick zu geben.

Schon damals war der Mann aus Nazareth ein Ärgernis für die Führer des Volkes Israel. Für sie war Jesus ein Betrüger, weil er behauptete, der versprochene Messias zu sein. Da dieses Bild nicht ganz in ihre Vorstellung passte, ließen sie ihn durch die römischen Besatzer kreuzigen. Sein Grab wurde bewahrt, damit keiner seinen Leib entwendet, um behaupten zu können, er sei auferstanden. Wenn wir den Evangelien glauben, half diese Maßnahme aber nicht, so dass sie die römischen Soldaten bestechen mussten, um diesen Gerüchten um seine Auferstehung ein Ende zu setzen. (mehr…)

Kategorien: Systematische Theologie
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