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Mit den Tags ‘Calvinismus’ versehene Einträge

Heidelberger Konferenz für reformierte Theologie

26 Okt 2009 · Kommentar schreiben

Die Heidelberger Konferenz für reformierte Theologie findet vom 27. bis zum 29. Oktober 2010 in Heidelberg statt. Sie will reformatorische Christen aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Italien, Frankreich, Großbritannien, den USA sowie aus anderen Länder zusammenbringen.

Informationen findet man hier.

heidelberg

Kategorien: Systematische Theologie
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Johannes Calvin zum 500. Geburtstag

11 Jul 2009 · Kommentar schreiben

Johannes CalvinWir feiern 2009 den 500. Geburtstag von Johannes Calvin.

Geboren ist Calvin in Noyon, in der Picardie, am 10. Juli 1509. Anfangs hatte Calvins Vater beabsichtigt, seinen Sohn Theologie studieren zu lassen. Doch er ändert seinen Plan und lenkt ihn hin in Richtung Jura. Calvin beginnt vermutlich 1528 das Jurastudium in Orléans, einer damals sehr berühmten Fakultät. Er arbeitet verbissen und eifrig, lernte in wenigen Monaten Griechisch und lässt sich immer mehr von humanistischen Idealen beeinflussen. 1529 verlässt Calvin Orléans und studiert weiter in Bourges bei dem berühmten Juristen Alciat.
Nach dem Tod seines Vaters (1531) geht Johannes Calvin nach Paris; er ist jetzt unabhängig und widmet sich neben seinen juristischen vor allem literarischen Studien.

Der Mediziner Nikolaus Cop, Rektor der Pariser Universität, an der auch Calvin studiert, hält am 1. November 1533 in der Kirche des Mathurins eine Ansprache zur Semestereröffnung. Diese Ansprache, eine Auslegung der Seligpreisungen aus der Bergpredigt, ist inhaltlich ein Lob auf das Evangelium, Cop bekennt sich also zur Reformation. Die Franziskaner, in deren Kirche die Rede gehalten wird, bezichtigen Cop umgehend der Häresie, und einige Wochen nach der Rede flieht Cop aus Paris in seine Heimatstadt Basel. Sehr kontrovers wird in der Calvin-Forschung diskutiert, ob Cops Rede zum Teil jedenfalls von Calvin stammt. Wenn das stimmt, wäre Calvin schon im Herbst 1533 reformatorischer Gesinnung gewesen. (mehr…)

Kategorien: Kirchengeschichte
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Reformiert oder Christ?

04 Jun 2009 · Kommentar schreiben

Glaubst du an Jesus oder an Johannes Calvin? Ist dir vielleicht die Institutio wichtiger als die Bibel? Bist du Reformiert oder Christ?

Leider erwecken oft reformierte Christen den Eindruck, dass ihre Bekenntnisse und die Bücher ihrer Lieblingstheologen einen höheren Platz einnehmen als die Bibel selbst. Ich war vor wenigen Tagen in ein Gespräch verwickelt, bei welchem mein Gegenüber mir unbedingt mitteilen wollte: deine Tradition ist gefährlich; du solltest lieber die Bibel ohne irgendwelche Brille lesen und dich dabei vom Heiligen Geist führen lassen.

Können wir wegen einer menschlichen Tradition von der Bibel abruschen? Warnt uns nicht der Apostel Paulus vor einer solchen Gefahr im 1 Korintherbrief, Kapitel 1:

(11) Denn es ist mir bekannt geworden über euch, liebe Brüder, durch die Leute der Chloë, dass Streit unter euch ist. (12) Ich meine aber dies, dass unter euch der eine sagt: Ich gehöre zu Paulus, der andere: Ich zu Apollos, der Dritte: Ich zu Kephas, der Vierte: Ich zu Christus. (13) Wie? Ist Christus etwa zerteilt? Ist denn Paulus für euch gekreuzigt? Oder seid ihr auf den Namen des Paulus getauft? (mehr…)

Kategorien: Systematische Theologie
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Kann ein Christ verloren gehen?

26 Jul 2008 · 1 Kommentar

Der fünfte Punkt des Calvinismus spricht von der Beharrlichkeit der Heiligen. Damit wird unterstrichen, dass ein Christ, der durch die Wiedergeburt zu einem neuen Menschen geworden ist, dessen Sünden durch das kostbare Blut Christi gedeckt worden sind, seine Position als Kind Gottes nicht verlieren kann.

Diese Behauptung wirft viele Fragen auf: Was ist mit Heiligen gemeint? Was ist mit den Christen, die offensichtlich ihren Glauben abgeschworen haben? Treibt uns diese Lehre eventuell zur Faulheit?

Was ist ein Heiliger ?

Mit Heiligen sind keine Christen gemeint, die eine moralische Vollkommenheit erreicht hätten, wie die katholische Kirche es oft versteht, sondern einfach diejenigen, welche die Vergebung ihrer Sünden erfahren haben. Wenn die Bibel von einem Heiligen spricht, meint sie einen Sünder, den Gott erkauft hat und der seinem alten verkehrten Leben den Rücken gekehrt hat. (mehr…)

Kategorien: Reformierte Heilslehre
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Die Regeln des Gebets nach Johannes Calvin

19 Mai 2008 · Kommentar schreiben

Psalm 147, 11 verkündet:

Der HERR hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, die auf seine Güte hoffen.

Wie sehr wir Gott fürchten, zeigt sich im Gebet. Wie wir mit Gott reden beweist, wie hoch wir ihn schätzen.

Im dritten Buch seines Hauptwerks Unterricht in der christlichen Religion (Kapitel 20) spricht Johannes Calvin über das Gebet. Er erwähnt vier Regeln, die unser Gebet leiten sollten. Ich möchte diese Gedanken des Genfer Reformators einfach so wiedergeben, obwohl uns der damalige Stil ein wenig fremd erscheinen mag. Beachten wir, wie sehr sich diese Auffassung von vielen heutigen Meinungen unterscheidet, die oft das Gespräch mit Gott auf eine Art Kumpelgespräch reduzieren. (mehr…)

Kategorien: Glaubensleben
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Die Lehre der bedingungslosen Erwählung

27 Apr 2008 · Kommentar schreiben

Die calvinistische Heilslehre wird in 5 Punkten zusammengefasst. Der zweite Punkt davon lautet: bedingunglose Erwählung.

Bedingungslose Erwählung heißt: Gott erwählt wen Er will und diese Entscheidung, die Er vor Grundlegung der Welt getroffen hat, hängt nicht von irgendwelchen Gehorsamsakten ab. Unter Gehorsamsakten wird auch der Glaube verstanden.

Diese Position wurde immer wieder kritisiert und viele empfinden sie als besonders ungerecht. Ich erwähne zum Beispiel Dave Hunt. In seinem Buch „What love is this?„, behauptet Hunt, was viele andere Christen nur leise denken: Gott wäre total grausam, wenn er die Möglichkeit hätte, alle Menschen zu erlösen und doch nur einige retten würde.

Die Lehre der bedingunglosen Erwählung ist schwer zu akzeptieren, das gebe ich zu. Dieser Mangel an Akzeptanz liegt zum einen an der Tatsache, dass wir uns schwer vorstellen können, dass jemand – sogar Gott – sich in unsere Privatsphäre einmischen könnte. Die Aufklärung hat dazu beigetragen, dass der moderne Mensch sich als autonome Persönlichkeit versteht. In Wirklichkeit zeigt uns die Heilige Schrift, dass unsere ganze Existenz von ihm abhängt: Denn in ihm leben, weben und sind wir (Apostelgeschichte 17, 28). (mehr…)

Kategorien: Reformierte Heilslehre
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