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	<title>C h r i s t o z e n t r i s c h</title>
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		<title>Die Versöhnung: begrenzt oder unbegrenzt?</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 18:54:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christozentrisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reformierte Heilslehre]]></category>
		<category><![CDATA[Calvinismus]]></category>
		<category><![CDATA[Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Heil]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuz]]></category>

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		<description><![CDATA[Man hört oft von Christen, dass sie dem Calvinismus nur in 4 Punkten zustimmen (es sind 5 vorhanden!). Was sie nicht akzeptieren können, ist der dritte Punkt, der besagt: Jesus ist nur für die Erwählten gestorben. Man nennt diesen Punkt im theologischen Jargon: begrenzte Versöhnung.
Eigentlich gefällt mir das Adjektiv begrenzt auch nicht. Man könnte nämlich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=christozentrisch.wordpress.com&blog=3524891&post=713&subd=christozentrisch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://christozentrisch.files.wordpress.com/2009/12/blood-of-lord-jesus-christ.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-899" style="margin:3px;" title="Blood-of Lord-Jesus-Christ" src="http://christozentrisch.files.wordpress.com/2009/12/blood-of-lord-jesus-christ.jpg?w=150&#038;h=112" alt="" width="150" height="112" /></a>Man hört oft von Christen, dass sie dem Calvinismus nur in 4 Punkten zustimmen (es sind 5 vorhanden!). Was sie nicht akzeptieren können, ist der dritte Punkt, der besagt: Jesus ist nur für die Erwählten gestorben. Man nennt diesen Punkt im theologischen Jargon: <a href="http://www.calvinianum.de/Artikel/5_Punkte/3_Versoehnung.html" target="_blank">begrenzte Versöhnung</a>.</p>
<p>Eigentlich gefällt mir das Adjektiv <em>begrenzt</em> auch nicht. Man könnte nämlich denken: das Wirken Gottes hat Grenzen. Aber wie einer gesagt hat, menschliche Sprachen sind begrenzt, wenn es darum geht, die großen Werke Gottes zu beschreiben. Mit <em>begrenzt</em> wird in Wirklichkeit gemeint, dass nur eine <em>begrenzte</em> Anzahl von Menschen die Früchte vom Tod Jesu am Kreuz wirklich erntet.</p>
<p>Die Schrift bestätigt in vielen Stellen, dass Jesus sein Leben für <strong>die Seinen</strong> gibt oder sein Blut für <strong>die Gemeinde</strong> vergießt:</p>
<blockquote><p>Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, wie mich mein Vater kennt und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe.<br />
Johannes 10, 14-15</p>
<p>So habt nun Acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in der euch der Heilige Geist eingesetzt hat zu Bischöfen<strong></strong>, zu weiden die Gemeinde Gottes, die er durch sein eigenes Blut erworben hat.<br />
Apostelgeschichte 20, 28<span id="more-713"></span></p></blockquote>
<p>Gibt es aber nicht zahlreiche Stellen, die etwas anderes behaupten:</p>
<blockquote><p>Denn also hat Gott <strong>die Welt</strong> geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit <strong>alle</strong>, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.<br />
Johannes 3, 16</p></blockquote>
<blockquote><p>Und er ist darum für <strong>alle</strong> gestorben, damit, die da leben, hinfort nicht sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben und auferstanden ist.<br />
2 Korinther 5, 15</p></blockquote>
<p>Also wie lässt sich der Widerspruch lösen?</p>
<p>Die Lehre der begrenzten Sühne bedeutet nicht, dass der Tod Jesus nicht ausreichen würde, alle zu erretten. Sie sagt, dass nur die Erwählten etwas davon haben. Dieses Opfer ist nur bei ihnen <strong>wirksam</strong>. Jesus hat nicht sein kostbares Blut für Menschen vergossen, die nie errettet werden. Da zeigt sich wieder der Unterschied zwischen Arminianern, die denken, dass alle Menschen sich frei für Jesus entscheiden können, und Calvinisten, die der Auffassung sind, dass die Menschen geistlich tot sind und Gott sie wieder lebendig machen muss.</p>
<p>Einige Gegner der begrenzten Sühne unterscheiden aber zwischen <em>erlösen</em> und <em>erkaufen</em>, so <a href="http://soundwords.de/artikel.asp?id=605" target="_blank">William Kelly</a>, der aus der Brüderbewegung kam. Jesus hätte alle Menschen <em>erkauft</em> aber er hätte sie nicht alle tatsächlich <em>erlöst</em>. Ich schätze Brüder sehr, weil sie zumindest in der Bibel mit viel Fleiß forschen, aber diese Spitzfindigkeit überzeugt mich nicht wirklich. Nehmen wir zum Beispiel die Stelle aus 2 Petrus 2, worauf sich ein solches Argument stützt:</p>
<blockquote><p>Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch sein werden falsche Lehrer, die verderbliche Irrlehren einführen und verleugnen den Herrn, der sie erkauft hat; die werden über sich selbst herbeiführen ein schnelles Verderben.<br />
2 Petrus 2, 1</p></blockquote>
<p>Der Vers erweckt tatsächlich den Eindruck, dass diese falsche Lehrer <em>erkauft</em> worden sind. Dies ist aber nur ein Eindruck, denn Petrus spricht hier eindeutig mit einer gewissen Ironie. Diese Lehrer wissen wohl, was Jesus getan hat. Sie berufen sich auch auf seine Erlösung. Aber ein schlechter Baum kann nur schlechte Früchte tragen (Matthäus 7, 18); diese falsche Lehrer zeigen durch ihre Taten, dass sie nie wirklich gerettet worden sind. Jesus ist also nicht für sie gestorben.</p>
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		<title>Abtreibung: Was sagt die Bibel dazu?</title>
		<link>http://christozentrisch.wordpress.com/2009/12/19/bibel-und-abtreibung/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 15:04:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christozentrisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftsfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Leid]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Schöpfung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bibel würde die Abtreibung nicht verbieten. Das ist zumindest das Argument von Menschen, die versuchen, eine religiöse Rechtfertigung für den Schwangerschaftsabbruch zu finden. Wenn es nämlich diesen Menschen gelingt, ihre Argumentation anhand der Bibel zu untermauern, dann ist die Frage ein für alle Mal geklärt. Aber ist es wirklich so, dass das Wort Gottes [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=christozentrisch.wordpress.com&blog=3524891&post=849&subd=christozentrisch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Die Bibel würde die Abtreibung nicht verbieten. Das ist zumindest das Argument von Menschen, die versuchen, eine religiöse Rechtfertigung für den Schwangerschaftsabbruch zu finden. Wenn es nämlich diesen Menschen gelingt, ihre Argumentation anhand der Bibel zu untermauern, dann ist die Frage ein für alle Mal geklärt. Aber ist es wirklich so, dass das Wort Gottes nur das geborene Kind als &#8222;Leben&#8220; sieht?</p>
<p>Lasst uns mal schauen, welche &#8222;Beweise&#8220; die Befürworter der Abtreibung in der Schrift entdeckt haben!</p>
<p>Ich möchte zuerst sagen, dass ein Argument wie dieses &#8211; habe ich tatsächlich gefunden &#8211; absolut verwerflich ist:</p>
<blockquote><p>Und besser &#8230; ist, wer noch nicht geboren ist und des Bösen nicht inne wird, das unter der Sonne geschieht.<br />
Prediger 4, 3</p></blockquote>
<p>Da letztendlich die Welt so schlimm ist, möchte man uns hier vermitteln, dass es besser wäre, nicht geboren worden zu sein. Aber Gott hat den Menschen erschaffen, um zu ihm ein ewiges Verhältnis aufzubauen. Dass der Mensch auf der Erde leidet, ist eine Konsequenz der Abkehr von Gott und überhaupt nicht von Gott gewollt.<span id="more-849"></span></p>
<p>Das Argument, dass man atmen muss, um als lebendiges Wesen zu gelten, ist auch lächerlich (ungeborene Kinder werden durch das Blut der Mutter an Sauerstoff versorgt!):</p>
<blockquote><p>Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.<br />
1 Mose 2, 7</p></blockquote>
<p>Noch schlimmer ist es, wenn man anhand der Schrift beweisen will, dass ein Mensch sich mit Ethik auskennt (durch den Sündenfall) und verantwortliche Entscheidungen für sich selbst treffen kann:</p>
<blockquote><p>Und Gott der HERR sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse ist.<br />
1 Mose 3, 22</p></blockquote>
<p>Viel problematischer aber ist folgende Stelle aus dem Alten Testament:</p>
<blockquote><p>Wenn Männer miteinander streiten und stoßen dabei eine schwangere Frau, sodass ihr die Frucht abgeht, ihr aber sonst kein Schaden widerfährt, so soll man ihn um Geld strafen, wie viel ihr Ehemann ihm auferlegt, und er soll&#8217;s geben durch die Hand der Richter.<br />
2 Mose 21, 22</p></blockquote>
<p>Diesen Vers wollen wir uns näher anschauen. Was wird hier gemeint?</p>
<p>Wenn aufgrund eines Streits zwischen zwei Personen eine schwangere Frau gestoßen wird und dadurch ihr Kind verliert, dann soll der Schuldige nach dem Gesetz eine Geldstrafe bezahlen. Wenn das so ist, dann ist die logische Folge: das ungeborene Kind wird noch nicht als lebend betrachtet, denn das mosaische Gesetz bestraft Mord mit der Todesstrafe:</p>
<blockquote><p>Wer einen Menschen erschlägt, den soll man töten auf den Mund von Zeugen hin. Ein einzelner Zeuge aber soll keine Aussage machen, um einen Menschen zum Tode zu bringen.<br />
4 Mose 35, 30</p></blockquote>
<p>Das Problem mit dieser Lesart ist, dass sie nicht ganz korrekt ist. Das hebräische Verb <em>yatsa</em>&#8216; sowie der ganze Kontext deuten auf eine Frühgeburt hin und nicht auf eine Fehlgeburt. Aber sagt der Text nicht: &#8230;<em>ihr aber sonst kein Schaden widerfährt</em> ? Das würde vermuten lassen, dass der Fötus doch beschädigt wurde. Da müssen wir gestehen, dass die Lutherübersetzung 1984 (die ich verwende) leicht missverstanden werden kann. Der hebräische Text sagt in Wirlichkeit nichts über den Adressat. Andere Übersetzungen wie die Elberfelder, Schlachter oder die Gute Nachricht lesen: &#8230;<em>aber es gibt kein weiterer Schaden</em>. Damit ist gemeint: es ist nicht schlimmeres passiert; es war nur eine verfrühte Geburt.</p>
<p>Der Text geht weiter: wenn was schlimmes passiert, die Frau wird schwer verlezt oder das Kind stirbt, dann reicht die Geldstrafe nicht mehr aus.</p>
<blockquote><p>Entsteht ein dauernder Schaden, so sollst du geben Leben um Leben, Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß, Brandmal um Brandmal, Beule um Beule, Wunde um Wunde.<br />
2 Mose 21, 23-25</p></blockquote>
<p>Übrigens in vielen biblischen Versen sieht Gott ungeborene Kinder als wertvolle Menschen. Ich zitiere einige davon:</p>
<p>Das Kind im Mutterleib ist bereits eine &#8222;Schöpfung&#8220; Gottes. Es wird nicht ein Geschöpf erst bei der Geburt:</p>
<blockquote><p>Hat nicht auch ihn erschaffen, der mich im Mutterleibe schuf, hat nicht der &#8222;Eine&#8220; uns im Mutterschoß bereitet?<br />
Hiob 31, 15</p></blockquote>
<p>Es wird schon von Gott als Person gesehen und hat bei ihm schon einen Namen:</p>
<blockquote><p>Hört mir zu, ihr Inseln, und ihr Völker in der Ferne, merkt auf! Der HERR hat mich berufen von Mutterleibe an; er hat meines Namens gedacht, als ich noch im Schoß der Mutter war.<br />
Jesaja 49, 1</p></blockquote>
<p>Jeremia beschwert sich bei Gott, dass sein Prophetenamt ihm eine Last geworden ist und macht Gott den Vorwurf ihn nicht vor seiner Geburt getötet zu haben. Das Verb bedeutet <em>hinrichten</em>. Eine Hinrichtung ist im Grunde, was bei einer Abtreibung geschieht.</p>
<blockquote><p>&#8230;weil er mich nicht getötet hat im Mutterleibe, sodass meine Mutter mein Grab geworden und ihr Leib ewig schwanger geblieben wäre!<br />
Jeremia 20, 17</p></blockquote>
<p>Es ist eine echte Tragödie, wenn eine Frau ein ungewolltes Kind erwartet. Deshalb sollte unsere Gesellschaft in diesem Fall die notwendige Unterstützung anbieten. Was sie auf gar keinen Fall tun sollte: das Lebensrecht der Ungeborenen missachten.  Wer das tut, missachtet nicht nur das Geschöpfe sondern den Schöpfer selbst.</p>
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		<title>Cur Deus Homo? Warum wurde Gott Mensch?</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 21:02:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christozentrisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biblische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Gericht]]></category>
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		<category><![CDATA[Heil]]></category>
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		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum wurde Gott Mensch? So lautet das Werk, welches Anselm von Canterbury am Ende des 11ten Jahrhunderts geschrieben hat. Es ist nicht meine Absicht, kurz vor Weihnachten, einen Artikel über die Satisfaktionslehre von Anselm zu schreiben! Mir geht es darum, folgende Frage zu klären: Warum die Menschwerdung? Warum kam der ewige Sohn Gottes unter uns? [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=christozentrisch.wordpress.com&blog=3524891&post=858&subd=christozentrisch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://christozentrisch.files.wordpress.com/2009/12/sternschnuppe.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-861" style="margin:3px;" title="Sternschnuppe" src="http://christozentrisch.files.wordpress.com/2009/12/sternschnuppe.jpg?w=300&#038;h=218" alt="" width="300" height="218" /></a>Warum wurde Gott Mensch? So lautet das Werk, welches Anselm von Canterbury am Ende des 11ten Jahrhunderts geschrieben hat. Es ist nicht meine Absicht, kurz vor Weihnachten, einen Artikel über die Satisfaktionslehre von Anselm zu schreiben! Mir geht es darum, folgende Frage zu klären: Warum die Menschwerdung? Warum kam der ewige Sohn Gottes unter uns? Ich möchte mich auch kurz fassen: Jesus kam nicht, um aus uns bessere Menschen zu machen; er kam, uns zu erlösen. Sein Kommen war eine Rettungsexpedition.</p>
<p>Heute ist es so, dass die meisten Menschen immer noch auf eine bessere Welt hoffen. Leider muss ich euch enttäuschen; die Welt wird nicht besser werden. Man braucht nur die konkreten Ergebnisse des Klimagipfels von Kopenhagen, der heute zu Ende kommt, zu sehen und man wird schnell feststellen, wie egoistisch und unverantwortlich der Mensch sein kann. Die Bibel warnt uns, dass Gott diejenigen richten wird, die die Erde vernichten. Wir sind alle betroffen.</p>
<blockquote><p>&#8230;und es ist gekommen dein Zorn und die Zeit, die Toten zu richten und den Lohn zu geben deinen Knechten, den Propheten und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen, und <span style="text-decoration:underline;">zu vernichten, die die Erde vernichten</span>.<br />
Offenbarung 11, 18<span id="more-858"></span></p></blockquote>
<p>Die enstcheidende Frage ist diese: Wie wollen wir diesem furchtbaren Gericht entkommen? Sollen wir uns bemühen, unsere Fehler wieder gut zu machen? Können wir bessere Menschen werden? Der Apostel Paulus schlägt in seinem Titusbrief eine bessere Lösung vor: Kehren wir um und lassen wir uns lieber durch Jesus Christus erlösen. Nur Gott kann unseren Verstand erneuern und uns durch seinen Heiligen Geist befähigen, Menschen zu werden, die ihm gefallen:</p>
<blockquote><p>(11) Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen (12) und nimmt uns in Zucht, dass wir absagen dem ungöttlichen Wesen und den weltlichen Begierden und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt leben (13) und warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Heilands Jesus Christus, (14) der sich selbst für uns gegeben hat, damit er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das eifrig wäre zu guten Werken.<br />
Titusbrief 2, 11-14</p></blockquote>
<p>Wir besitzen nicht die Macht, Frieden unter uns und mit Gott zu schaffen. Diese Macht muss uns von dem menschgewordenen <em>Wort</em> geschenkt werden:</p>
<blockquote><p>Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben&#8230;<br />
Johannes 1, 12</p></blockquote>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/christozentrisch.wordpress.com/858/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/christozentrisch.wordpress.com/858/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/christozentrisch.wordpress.com/858/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/christozentrisch.wordpress.com/858/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/christozentrisch.wordpress.com/858/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/christozentrisch.wordpress.com/858/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/christozentrisch.wordpress.com/858/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/christozentrisch.wordpress.com/858/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/christozentrisch.wordpress.com/858/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/christozentrisch.wordpress.com/858/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=christozentrisch.wordpress.com&blog=3524891&post=858&subd=christozentrisch&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Sternschnuppe</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Wozu hat Jesus Heilstaten vollbracht?</title>
		<link>http://christozentrisch.wordpress.com/2009/11/15/wozu-hat-jesus-heilstaten-vollbracht/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 14:34:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christozentrisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Systematische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Gnade]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Gott der Bibel ist auch der Gott der Wunder, egal was die liberalen oder neo-othodoxen Theologen dagegen einzuwenden haben. Wenn es nicht so wäre, bliebe unser Glaube der Glaube an eine &#8222;platonische&#8220; Idee. Nur die Tatsache, dass wir existieren, ist ein wahres Wunder, wie Jürgen Werth in einem Lied geschrieben hat:
&#8230; du bist kein [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=christozentrisch.wordpress.com&blog=3524891&post=797&subd=christozentrisch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Der Gott der Bibel ist auch der Gott der Wunder, egal was die liberalen oder neo-othodoxen Theologen dagegen einzuwenden haben. Wenn es nicht so wäre, bliebe unser Glaube der Glaube an eine &#8222;platonische&#8220; Idee. Nur die Tatsache, dass wir existieren, ist ein wahres Wunder, wie Jürgen Werth in einem Lied geschrieben hat:</p>
<blockquote><p>&#8230; du bist kein Kind des Zufalls.</p></blockquote>
<p>Nun gibt es auch viele Christen, die denken, Gott müsse sich immer durch Heilwunder offenbaren, um wahrgenommen zu werden. Dies widerspricht, was das Neue Testament sagt, denn:</p>
<blockquote><p>&#8230;ohne Glauben ist&#8217;s unmöglich, Gott zu gefallen.<br />
Hebräer 11, 6</p></blockquote>
<p>Während seinem dreijährigen Dienst hat Jesus zahlreiche Heilwunder vollbracht. Wir stellen deshalb die Frage: was bezweckte er damit?<span id="more-797"></span></p>
<h4><strong>Jesu Heilstaten zeigen, dass das Reich Gottes nahe gekommen ist</strong></h4>
<p>Sowohl das Alte als auch das Neue Testament betonen, dass die Wunder Jesu die Gegenwart des Reiches Gottes unterstreichen:</p>
<blockquote><p>(3) Stärkt die müden Hände und macht fest die wankenden Knie! (4) Sagt den verzagten Herzen: »Seid getrost, fürchtet euch nicht! Seht, da ist euer Gott! Er kommt zur Rache; Gott, der da vergilt, kommt und wird euch helfen.« (5) Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben geöffnet werden. (6) Dann werden die Lahmen springen wie ein Hirsch, und die Zunge der Stummen wird frohlocken. Denn es werden Wasser in der Wüste hervorbrechen und Ströme im dürren Lande.<br />
Jesaja 35, 3-6</p>
<p>Und wenn ihr in eine Stadt kommt und sie euch aufnehmen, dann esst, was euch vorgesetzt wird, und heilt die Kranken, die dort sind, und sagt ihnen: Das Reich Gottes ist nahe zu euch gekommen.<br />
Lukas 10, 8-9</p></blockquote>
<p>Diese Wunder sollen eine Veränderung der Herzen bewirken:</p>
<blockquote><p>Da fing er an, die Städte zu schelten, in denen die meisten seiner Taten geschehen waren; denn sie hatten nicht Buße getan<br />
Matthäus 11, 20</p></blockquote>
<h4><strong>Jesus Heilstaten deuten auf seine geistliche Mission</strong></h4>
<p>Die Wunder Jesu sind nämlich kein Selbstzweck; sie deuten auf eine viel größere Heilung, die am Kreuz geschehen wird. Denn was hilft es einem Menschen, gesund zu werden, wenn er später seine Seele trozdem verlieren soll.</p>
<blockquote><p>(14) Und Jesus kam in das Haus des Petrus und sah, dass dessen Schwiegermutter zu Bett lag und hatte das Fieber. (15) Da ergriff er ihre Hand und das Fieber verließ sie. Und sie stand auf und diente ihm. (16) Am Abend aber brachten sie viele Besessene zu ihm; und er trieb die Geister aus durch sein Wort und machte alle Kranken gesund, (17) damit erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten Jesaja, der da spricht (Jesaja 53,4): »Er hat unsre Schwachheit auf sich genommen, und unsre Krankheit hat er getragen.«<br />
Matthäus 8, 14-17</p></blockquote>
<p>Calvin unterstreicht, dass die Angabe von Jesaja 53 offensichtlich nicht in diesem Kontext passt. Aus diesem Grund müssen die Heilstaten Jesu auf seine geistliche Mission hindeuten. Er ist gekommen, um die &#8222;Krankheit&#8220; der Seele abzuschaffen: die Sünde.</p>
<p>Dies ist ersichtlich, wenn in Johannes 9 Jesus den Blindgeborenen heilt. Dort stellt er die geistliche Blindheit der Pharisäer dem geschehenen Wunder entgegen:</p>
<blockquote><p>Ich bin zum Gericht in diese Welt gekommen, damit, die nicht sehen, sehend werden, und die sehen, blind werden.<br />
Johannes 9, 39</p></blockquote>
<h4><strong>Jesu Heilstaten sind Zeugnisse der Barmherzigkeit Gottes.</strong></h4>
<p>Aber Gott ist nicht ein Gott, dem das Leid der Menschen kalt lässt. Deshalb sind auch die Wunder des Messias Ausdruck seiner Barmherzigkeit:</p>
<blockquote><p>Und es kam zu ihm ein Aussätziger, der bat ihn, kniete nieder und sprach zu ihm: Willst du, so kannst du mich reinigen. Und es jammerte ihn und er streckte die Hand aus, rührte ihn an und sprach zu ihm: Ich will&#8217;s tun; sei rein!<br />
Markus 1, 40-41</p></blockquote>
<p>Messianische Heilwunder haben deshab eine eschatologische Bedeutung; sie verheißen eine Zeit, wo&#8230;</p>
<blockquote><p>Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.<br />
Offenbarung 21, 4</p></blockquote>
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		<title>Die Taufe im Heiligen Geist</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 11:10:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christozentrisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Systematische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Gaben]]></category>
		<category><![CDATA[Heiliger Geist]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis zur Entstehung der Pfingstbewegung im 20. Jahrhundert wurde kein großer Unterschied zwischen Empfang des Heiligen Geistes und Taufe im Heiligen Geist gemacht. Die Pfingstler haben dann die sogenannte Lehre der &#8222;zweiten Erfahrung&#8220; ins Leben gerufen. Nach diesem Standpunkt bekommt jeder Christ den Heiligen Geist bereits bei seiner Bekehrung, aber er braucht eine zweite Erfahrung, die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=christozentrisch.wordpress.com&blog=3524891&post=658&subd=christozentrisch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Bis zur Entstehung der Pfingstbewegung im 20. Jahrhundert wurde kein großer Unterschied zwischen Empfang des Heiligen Geistes und Taufe im Heiligen Geist gemacht. Die Pfingstler haben dann die sogenannte Lehre der &#8222;zweiten Erfahrung&#8220; ins Leben gerufen. Nach diesem Standpunkt bekommt jeder Christ den Heiligen Geist bereits bei seiner Bekehrung, aber er braucht eine zweite Erfahrung, die sogenannte Taufe in dem Heiligen Geist, um mit bestimmten übernatürlichen Gaben ausgestattet zu werden. Bereits im 19. Jahrhundert hatte R. A. Torrey behauptet: &#8222;es ist eine Sache durch den Heiligen Geist geboren zu werden, es ist eine andere, im Heiligen Geist getauft zu werden.&#8220;</p>
<p>Wie wird diese Auffassung in den meisten Pfingstgemeinden begründet?</p>
<ul>
<li>In Johannes 20, 21-22 lesen wir folgende Worte: &#8222;Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: <em>Nehmt hin den Heiligen Geist</em>!&#8220; Zu diesem Zeitpunkt bekommen die Jünger Jesu den Heiligen Geist.<span id="more-658"></span></li>
<li>In Apostelgeschichte 1, 8, mehrere Tage  nach diesem ersten Ereignis, sagt Jesus zu seinen Jüngern: &#8222;&#8230;ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.&#8220; Warum spricht Jesus von einem zweiten Ereignis, wenn seine Jünger bereits den Heiligen Geist empfangen haben?</li>
<li>In der Praxis gibt es für die Pfingstler entschiedene Christen, die keine übernatürlichen Gaben wie das Zungenreden oder die Prophetie vorweisen können. Einziger Grund dafür: sie sind noch nicht in dem Heiligen Geist getauft worden und müssen nach dieser Erfahrung streben.</li>
</ul>
<p>In diesem Artikel möchte ich zeigen, dass eine derartige Position keine richtige Unterstützung in der Bibel findet. Darüber hinaus ist sie ungesund, weil sie Kinder Gottes beunruhigt, die nach übernatürlichen Begabungen streben, die nur Gott in seiner Gnade und zu seiner Zeit (<a href="http://christozentrisch.wordpress.com/2008/08/09/zeichen-und-wunder-damals-und-heute" target="_blank">siehe diesen Artikel</a>) erteilt.</p>
<h4>Die damaligen Pfingstereignisse waren einmalig.</h4>
<p>Einen Vergleich zwischen damals und heute herzuziehen, ist höchst spekulativ. Offensichtlich hat Gott seine Verheißungen in einer Art und Weise wahrgemacht, die heute nicht reproduzierbar ist. Meiner Ansicht nach begehen Pfingstler mit ihrer Lehre der Geistesgaben einen Fehler, wenn sie sagen, dass heute Gott seine Gaben genauso austeilt, wie Er sie damals ausgeteilt hat.  Ich möchte ein Beispiel geben, um zu zeigen, dass es nicht so ist.  In der Apostelgeschichte lesen wir, wie die Samariter zum ersten Mal den Heiligen Geist empfangen haben:</p>
<blockquote><p>Als aber die Apostel in Jerusalem hörten, dass Samarien das Wort Gottes angenommen hatte, sandten sie zu ihnen Petrus und Johannes. Die kamen hinab und beteten für sie, dass sie den Heiligen Geist empfingen. Denn er war noch auf keinen von ihnen gefallen, sondern sie waren allein getauft auf den Namen des Herrn Jesus. Da legten sie die Hände auf sie und sie empfingen den Heiligen Geist.<br />
Apostelgeschichte 8, 14-17</p></blockquote>
<p>Wir haben da einen sehr merkwürdigen Vorgang: die Apostel müssen den Neubekehrten aus Samaria die Hände auflegen, bevor sie den Heiligen Geist empfangen. Warum das? Weil nach Matthäus 16, 19 den Aposteln die Schlüssel des Himmelreichs durch Jesus anvertraut worden sind, und es war notwendig, dass Zeugen beglaubigen, dass der Heilige Geist auch Nicht-Juden geschenkt wird. Dass dieses wichtige Ereignis durch übernatürliche Zeichen bestätigt wird ist auch verständlich. Paulus bekräftigt, dass Zeichen und Wunder wichtige Merkmale des Apostelamts waren:</p>
<blockquote><p>Denn es sind ja die Zeichen eines Apostels unter euch geschehen in aller Geduld, mit Zeichen und mit Wundern und mit Taten.<br />
2 Korinther 12, 12</p></blockquote>
<h4>Empfang des Heiligen Geistes und Taufe im Heiligen Geist sind ein und dasselbe.</h4>
<p>Bereits im Alten Testament hatte der Herr seinem Volk versprochen:</p>
<blockquote><p>Und nach diesem will ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch, und eure Söhne und Töchter sollen weissagen, eure Alten sollen Träume haben, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen. Auch will ich zur selben Zeit über Knechte und Mägde meinen Geist ausgießen.<br />
Joel 2, 28-29 ( 3, 1-2)</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8230;ich will reines Wasser über euch sprengen, dass ihr rein werdet; von all eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen. Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben&#8230;<br />
Hesekiel 36, 25-26</p></blockquote>
<p>Die Wiedergeburt ist mit einem Wasserbad verglichen, bei dem der Heilige Geist das Herz eines Menschen erneuert. Die Taufe ist übrigens ein sichtbares Zeichen, das dieses unsichtbares Ereignis darstellen soll.</p>
<p>Eine entscheidende Stelle befindet sich in 1 Korinther 12, 12-13. Dort lesen wir:</p>
<blockquote><p>Denn wie der Leib &#8222;einer&#8220; ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch &#8222;ein&#8220; Leib sind: so auch Christus. Denn wir sind durch &#8222;einen&#8220; Geist alle zu &#8222;einem&#8220; Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit &#8222;einem&#8220; Geist getränkt.</p></blockquote>
<p>Hier zeigt Paulus, dass <strong>alle</strong> die zum Leib Christi gehören, egal aus welcher Herkunft sie sind, durch den Heiligen Geist <strong>getauft</strong> worden sind. Wir sollen uns hüten, Unterschiede zu machen. Wir sind <strong>alle</strong> mit einem Geist getränkt. Die Idee ist, dass der Geist Gottes das Leben der Gläubigen &#8222;bewässert&#8220; (das ist die Bedeutung des griechischen Verbs <em>epostithemen</em>). Ohne diese Aktion vom Gottes Geist ist überhaupt kein geistliches Leben möglich.</p>
<p>Einige Verse weiter, im Vers 25, betont Paulus, dass wir keine Spaltung im Leib Christi hervorrufen sollen und deshalb für einander sorgen sollen. Gerade diejeinigen, welche die Christen in 2 Kategorien teilen wollen, diejenigen, die im geist getauft worden sind und die, die nicht getauft wurden, sorgen für Spaltungen.</p>
<p>Es bleibt ein letzter Punkt: Welcher Empfang des Geistes ist in Johannes 20, 22 gemeint? Ich denke, dass es sich dort um eine symbolische Handlung handelt. Ansonsten hätte Thomas, der nicht anwesend wäre, den Geist nicht empfangen. Jesus meint, durch sein Kommen erfüllt sich die Prophetie von Hesekiel 37, 5 wo steht:</p>
<blockquote><p>So spricht Gott der HERR zu diesen Gebeinen: Siehe, ich will Odem in euch bringen, dass ihr wieder lebendig werdet.</p></blockquote>
<p>Die tatsächliche Erfüllung wird am Pfingsten stattfinden, denn da betont der Text &#8222;sie waren sie alle an einem Ort beieinander&#8220;.</p>
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		<title>Heidelberger Konferenz für reformierte Theologie</title>
		<link>http://christozentrisch.wordpress.com/2009/10/26/heidelberger-konferenz-fur-reformierte-theologie/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 20:21:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christozentrisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Systematische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Calvinismus]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Heidelberger Konferenz für reformierte Theologie findet vom 27. bis zum 29. Oktober 2010 in Heidelberg statt. Sie will reformatorische Christen aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Italien, Frankreich, Großbritannien, den USA sowie aus anderen Länder zusammenbringen.
Informationen findet man hier.

       <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=christozentrisch.wordpress.com&blog=3524891&post=821&subd=christozentrisch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Die <strong>Heidelberger Konferenz für reformierte Theologie</strong> findet vom 27. bis zum 29. Oktober 2010 in Heidelberg statt. Sie will reformatorische Christen aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Italien, Frankreich, Großbritannien, den USA sowie aus anderen Länder zusammenbringen.</p>
<p>Informationen findet man <a href="http://www.heidelbergerkonferenz.info/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-824" title="heidelberg" src="http://christozentrisch.files.wordpress.com/2009/10/heidelberg.jpg?w=499&#038;h=140" alt="heidelberg" width="499" height="140" /></p>
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		<title>Gott erkennen und sich selbst erkennen</title>
		<link>http://christozentrisch.wordpress.com/2009/09/04/gott-erkennen-und-sich-selbst-erkennen/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 16:59:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christozentrisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glaube und Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Systematische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Erkenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>

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		<description><![CDATA[Folgende Worte sagt Calvin in seiner Institutio I,1,1 :
All unsere Weisheit, sofern sie wirklich den Namen Weisheit verdient und wahr und zuverlässig ist, umfaßt im Grunde eigentlich zweierlei: die Erkenntnis Gottes und unsere Selbsterkenntnis. Diese beiden aber hängen vielfältig zusammen, und darum ist es nun doch nicht so einfach zu sagen, welche denn an erster [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=christozentrisch.wordpress.com&blog=3524891&post=813&subd=christozentrisch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Folgende Worte sagt Calvin in seiner <a title="Institutio" href="http://www.calvin-institutio.de" target="_blank">Institutio</a> I,1,1 :</p>
<p>All unsere Weisheit, sofern sie wirklich den Namen Weisheit verdient und wahr und zuverlässig ist, umfaßt im Grunde eigentlich zweierlei: die Erkenntnis Gottes und unsere Selbsterkenntnis. Diese beiden aber hängen vielfältig zusammen, und darum ist es nun doch nicht so einfach zu sagen, welche denn an erster Stelle steht und die andere aus sich heraus bewirkt.<br />
Es kann nämlich erstens kein Mensch sich selbst betrachten, ohne sogleich seine Sinne darauf zu richten, Gott anzuschauen, in dem er doch „lebt und webt“ (Apg. 17,28). Denn all die Gaben, die unseren Besitz ausmachen, haben wir ja offenkundig gar nicht von uns selber.<span id="more-813"></span> Ja, selbst unser Dasein als Menschen besteht doch nur darin, daß wir unser Wesen in dem einigen Gott haben (nihil aliud &#8230; quam in uno Deo subsistentia)! Und zweitens kommen ja diese Gaben wie Regentropfen vom Himmel zu uns hernieder, und sie leiten uns wie Bächlein zur Quelle hin.<br />
Noch viel deutlicher aber wird gerade in unserer Armut der unermeßliche Reich-tum aller Güter erkennbar, der in Gott wohnt. Besonders zwingt uns der jämmer-liche Zerfall, in den uns der Abfall des ersten Menschen hineingestürzt hat, unsere Augen emporzurichten: hungrig und verschmachtend sollen wir von Gott erflehen, was uns fehlt, aber zugleich auch in Furcht und Erschrecken lernen, demütig zu sein. Denn der Mensch birgt ja in jeder Hinsicht eine Welt von Elend in sich, und seitdem wir der göttlichen Zier verlustig gegangen sind, macht eine beschämende Blöße unendlich viel Schande offenbar. Ist es aber so, dann muß ja notwendig jeder Mensch vom Bewußtsein seines heillosen Zustandes wenigstens zu irgendeinem Wissen um Gott getrieben werden: Wir empfinden unsere Unwissenheit, Eitelkeit, Armut, Schwachheit, unsere Bosheit und Verderbnis &#8211; und so kommen wir zu der Erkenntnis, daß nur in dem Herrn das wahre Licht der Weisheit, wirkliche Kraft und Tugend, unermeßlicher Reichtum an allem Gut und reine Gerechtigkeit zu finden ist. So bringt uns gerade unser Elend dahin, Gottes Güter zu betrachten, und wir kommen erst dann dazu, uns ernstlich nach ihm auszustrecken, wenn wir angefangen haben, uns selber zu mißfallen. Denn (von Natur) hat jeder Mensch viel mehr Freude daran, sich auf sich selber zu verlassen, und das gelingt ihm auch durchaus &#8211; solange er sich selber noch nicht kennt, also mit seinen Fähigkeiten zufrieden ist und nichts von seinem Elende weiß oder wissen will. Wer sich also selbst erkennt, der wird dadurch nicht nur angeregt, Gott zu suchen, sondern gewissermaßen mit der Hand geleitet, ihn zu finden.</p>
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		<title>Die Schrift alleine</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 16:34:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christozentrisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Systematische Theologie]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>

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		<description><![CDATA[
Fast alle protestantischen Kirchen, sowohl die evangelikalen als auch die evangelischen Kirchen,  berufen sich auf das Prinzip der Sola Scriptura. Was jedoch bedeutet der Begriff „Sola Scriptura“ eigentlich?
Eine einfache Antwort könnte lauten: die Heilige Schrift allein soll den Inhalt unseres Glaubens bestimmen.
Nur eine Kritik, die die Katholiken an uns richten, ist berechtigt: Wer bestimmt, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=christozentrisch.wordpress.com&blog=3524891&post=799&subd=christozentrisch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom:0;"><img class="size-full wp-image-804 alignright" style="margin:3px;" title="Schrift" src="http://christozentrisch.files.wordpress.com/2009/08/schrift.jpg?w=273&#038;h=165" alt="Schrift" width="273" height="165" />Fast alle protestantischen Kirchen, sowohl die evangelikalen als auch die evangelischen Kirchen,  berufen sich auf das Prinzip der Sola Scriptura. Was jedoch bedeutet der Begriff „Sola Scriptura“ eigentlich?</p>
<p style="margin-bottom:0;">Eine einfache Antwort könnte lauten: die Heilige Schrift allein soll den Inhalt unseres Glaubens bestimmen.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Nur eine Kritik, die die Katholiken an uns richten, ist berechtigt: Wer bestimmt, dass eure Interpretation der Bibel die richtige ist?</p>
<p style="margin-bottom:0;">Für die Katholiken selbst ist diese Frage einfach zu beantworten: das ist die Kirche; sie garantiert, dass diese Interpretation korrekt ist.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Viele evangelische Christen würden möglicherweise heute folgende Antwort geben: der Heilige Geist garantiert, dass ich mich nicht irre. Diese Antwort geben aber beispielsweise auch die Mormonen und ich persönlich bin davon überzeugt, dass ihr Verständnis von der Bibel von meinem eigenem Verständnis sehr abweicht. Demnach ist diese Antwort nicht zufriedenstellend.<span id="more-799"></span></p>
<p style="margin-bottom:0;">Im Folgenden ist es notwendig, dass wir 2 wichtige Fragen beantworten.</p>
<p style="margin-bottom:0;"><strong>1. Genügt die Bibel bei allen Fragen des Glaubens?</strong></p>
<p style="margin-bottom:0;">Man spricht dabei von materieller und formeller Suffizienz (Genügsamkeit der Schrift).</p>
<ul>
<li>
<p style="margin-bottom:0;">Materielle Suffizienz bedeutet, 	dass die Bibel alle Themen behandelt, die für den Glauben notwendig 	sind. Die römisch-katholische Kirche unterschreibt auch die 	materielle Suffizienz der Schrift. Eine Bibelstelle hierzu befindet 	sich in 2 Tim.3, 16-17: <em>Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt.</em></p>
</li>
</ul>
<ul>
<li>
<p style="margin-bottom:0;">Formelle Suffizienz (Klarheit der 	Schrift) dagegen heißt, dass die Schrift deutlich genug ist, so 	dass jeder sie verstehen kann. Damit ist nicht gemeint, wie viele 	glauben, dass man alles in der Bibel verstehen kann, sondern dass 	auch Menschen mit schlichtem Geist das Wesentliche verstehen können, 	das zum Heil notwendig ist. Dafür ist die Leitung der Kirche nicht 	notwendig. Dies wird von den Katholiken bestritten. Sie sagen, dass 	die Leitung der Kirche unentbehrlich sei.</p>
</li>
</ul>
<p style="margin-bottom:0;"><strong>2. Wer hat die Autorität die Bibel auszulegen?</strong></p>
<p style="margin-bottom:0;">Protestanten sagen über die  Bibel, sie ist <em>norma normans</em>, das bedeutet die Norm, die alles andere normiert. Die Tradition der Kirche dagegen sollte <em>norma normata</em>, das heißt von der Bibel normiert<span style="background:transparent none repeat scroll 0 0;"> sein.</span></p>
<p style="margin-bottom:0;">Wie soll diese Normierung durch die Schrift geschehen?</p>
<p style="margin-bottom:0;">Wir behaupten: durch das Prinzip der <em>regula fidei</em> oder der Norm des Glaubens. Dadurch erweist sich ein erneutes Problem: Was ist die <em>regula fidei</em>?</p>
<p style="margin-bottom:0;">Für die ersten Kirchenväter wie Irenäus, die gegen Irrlehrer zu kämpfen hatten, ist die <em>regula fidei</em> nicht die Bibel selbst (die Irrlehrer beriefen sich auch auf die Schrift), sondern wie die Kirche die Bibel bisher verstanden hat (die apostolische Tradition und die Bekentnisse also). Irenäus verstand dennoch die Tradition als die Art, wie die Kirche seiner Zeit die Apostellehre auslegte und nicht als eine Instanz, die zu der Bibel noch etwas hinzufügen konnte, wie die katholische Kirche es später eingeführt hat.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Bei der Frage des Kanons sagen die Katholiken: Wer hat festgelegt, was die Bibel beinhaltet? Ist es nicht die Kirche? Ja, würde man sagen, aber die Väter haben sich damals nicht als Instanz über die Schrift gestellt, sondern die Bücher aufgenommen, die bereits allgemein anerkannt waren. Genau wie bei dem Alten Testament (welches Israel anvertraut wurde) glauben wir, dass die Vorsehung Gottes dafür gesorgt hat, dass wir die richtigen Bücher haben.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Nun ist es so, dass viele Evangelikale sagen, die Bibel sei alleine <em>regula fidei. </em><span style="font-style:normal;">Wenn es so wäre, welche Garantie hätte ich dann, dass ich diese Norm richtig auslege? Sie berufen sich deshalb auf das Prinzip der Klarheit der Bibel. Wir haben aber gesehen, dass so etwas nicht gemeint ist. Petrus sagt zum Beispiel:</span></p>
<blockquote>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-style:normal;"> &#8230;die Geduld unseres Herrn erachtet für eure Rettung, wie auch unser lieber Bruder Paulus nach der Weisheit, die ihm gegeben ist, euch geschrieben hat. Davon redet er in allen Briefen, in denen einige Dinge schwer zu verstehen sind, welche die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die anderen Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis. 2 Petrus 3, 15-16</span></p>
</blockquote>
<p style="margin-bottom:0;">Daher haben die reformierten Kirchen eine besondere Definition der <em>regula fidei</em> entwickelt:</p>
<ul>
<li>
<p style="margin-bottom:0;">Die Schrift ist die einzige 	<em>unfehlbare</em> Norm des Glaubens. Dagegen können die Menschen 	irren und sind deshalb fehlbar.</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom:0;">Die Bibel muss aber im Rahmen der 	Kirche ausgelegt werden. Die Tradition ist insoweit auch wichtig, 	aber sie soll nur als ein hermeneutisches Prinzip helfen und keine 	neuen Lehren hinzufügen. Interessanterweise beriefen sich Luther 	und Calvin immer auf die Kirchenväter, als sie <span style="background:transparent none repeat scroll 0 0;">problematische </span>Fragen behandelten. Das sollte auch für uns ein Richtwert 	sein.</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom:0;">Unerlässlich sind Bekenntnisse. 	Sie helfen uns, die Glaubensinhalte zusammen zu fassen und dienen 	als Bezugspunkte bei der Auslegung der Bibel.</p>
</li>
</ul>
<p style="margin-bottom:0;">Im Grunde genommen habe ich nie die Garantie, dass ich die Schrift immer richtig auslegen kann, aber wenn ich mich auf<span style="background:transparent none repeat scroll 0 0;"> diese genannten Prinzipien v</span>erlasse, werde ich höchstwahrscheinlich richtig liegen.</p>
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		<title>Humanitäre Hilfe und Mission</title>
		<link>http://christozentrisch.wordpress.com/2009/08/15/humanitare-hilfe-und-mission/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 15:44:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christozentrisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftsfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelisation]]></category>
		<category><![CDATA[Leid]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor kurzem hat ein Fernseh-Beitrag des ZDF (Frontal 21 vom 4. August 2009) die Aufmerksamkeit von vielen erregt. Dabei wurde die Frage gestellt, ob evangelikale Mission die Arbeit humanitärer Organisationen in nicht-christlichen Ländern nicht erschweren würde? In anderen Worten: Ist das, was diese Gruppierungen machen, nicht eher Unfug, so dass sie lieber Platz für wichtigere [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=christozentrisch.wordpress.com&blog=3524891&post=786&subd=christozentrisch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Vor kurzem hat ein Fernseh-Beitrag des ZDF (Frontal 21 vom 4. August 2009) die Aufmerksamkeit von vielen erregt. Dabei wurde die Frage gestellt, ob evangelikale Mission die Arbeit humanitärer Organisationen in nicht-christlichen Ländern nicht erschweren würde? In anderen Worten: Ist das, was diese Gruppierungen machen, nicht eher Unfug, so dass sie lieber Platz für wichtigere Aufgaben machen sollten?</p>
<p>Zunächst müssen wir definieren, was unter Mission vestanden wird. Wenn eine katholische Organisation wie die Caritas evangelikale Werke kritisiert, weil sie neben ihrem (pseudo)humanitären Einsatz Menschen aus anderen Religionen &#8222;bekehren&#8220; wollen, versteht sie Mission eher als einen guten Dienst an die Menschen. Darunter verbirgt sich selbstverständlich ein bestimmtes theologisches Verständnis: Mission, genauer gesagt Diakonischer Dienst, ist vor allem ein Liebeserweis an die Menschen.<span id="more-786"></span> In dem Leitbild der Caritas stehen folgende Sätze:</p>
<blockquote><p>Gott ist ein Gott der Liebe; er befähigt zu Liebe und ruft zum Helfen&#8230;Jesus von Nazaret hat in einmaliger Weise die Botschaft vom mitsorgenden und mitleidenden Gott verkündet. Er hat diese Botschaft                   vorgelebt und zur unbedingten Nachfolge aufgerufen.</p></blockquote>
<p>Für die Caritas ist leider die einzige Motivation diese; in deren Leitbild steht kein Platz für eine Gute Nachricht, die von Gottes Gerechtigkeit und Vergebung der Sünde spricht.</p>
<p>Für viele evangelikalen Werke hat leider Mission eine genauso schmalspurige Bedeutung: es geht oft darum, einen kleinen Trip ins Ausland zu machen und dabei ein Paar Traktate zu verteilen. Wie die Menschen mit ihren leiblichen Problemen umgehen ist nicht ihre Verantwortung. Die Kritik an bestimmten Missionswerken, die in dem ZDF-Beitrag formuliert wurde, dass sie mit unseriösen Argumenten werben, ist leider gerechtfertigt. Zum Glück sind nicht alle christlichen Organisationen so gesinnt.</p>
<p>In den Augen Jesu hat Mission eine besondere Dimension. Es ist vor allem der Auftrag, den die Apostel angefangen haben und die Kirche als Leib fortsetzen soll. Es geht primär um die Evangelisation der Welt, und Evangelisation ist Aufgaben von gesandten und ausgebildeten Predigern. Dass einzelne Christen diesen Auftrag alleine erfüllen wollen, liegt darin, dass die Kirche Jesu diesen wichtigen Auftrag vernachlässigt hat.</p>
<p>Bei dem Missionsauftrag geht es auch um Prioritäten:</p>
<p>1. In erster Linie müssen die verlorenen Menschen die Gute Nachricht erfahren;</p>
<p>&#8230;denn was hilft es ihnen, wenn ihr irdisches Leben erleichtert wird, sie aber müssen irgendwann Gottes Gericht fürchten. Die Bibel ist ganz klar: der Mensch ist liebenswürdig, aber er bleibt ein Sünder.</p>
<blockquote><p>Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.<br />
Johannes 3, 36</p></blockquote>
<p>2. In zweiter Linie beinhaltet auch der Auftrag der Kirche einen Liebesdienst an die Menschen. Dieser Dienst kann wohl neben der Arbeit von anderen nicht-christlichen philanthropischen Organisationen getätigt werden.</p>
<p>Jakobus betont in seinem Brief:</p>
<blockquote><p>Wenn ein Bruder oder eine Schwester Mangel hätte an Kleidung und an der täglichen Nahrung und jemand unter euch spräche zu ihnen: Geht hin in Frieden, wärmt euch und sättigt euch!, ihr gäbet ihnen aber nicht, was der Leib nötig hat &#8211; was könnte ihnen das helfen? So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, tot in sich selber.<br />
Jakobus 2, 15-17</p></blockquote>
<p>Wir sehen zum Beispiel, dass Paulus immer an die Bedürfnissen der Armen gedacht hat und eine Spendenaktion für die Armen in Jerusalem organisiert hat: In Römer 15, 25-26 sagt er:</p>
<blockquote><p>Jetzt aber fahre ich hin nach Jerusalem, um den Heiligen zu dienen. Denn die in Mazedonien und Achaja haben willig eine gemeinsame Gabe zusammengelegt für die Armen unter den Heiligen in Jerusalem.</p></blockquote>
<p>In diesem Zusammenhang ist neben der Evangelisation eine diakonische Tätigkeit auch gerechtfertigt. Auch Sie ist Aufgabe der Kirche, insbesondere der örtlichen Kirche (wenn sie bereits existiert), wie wir es in Apostelgeschichte 6, 2-3 sehen:</p>
<blockquote><p>Da riefen die Zwölf die Menge der Jünger zusammen und sprachen: Es ist nicht recht, dass wir für die Mahlzeiten sorgen und darüber das Wort Gottes vernachlässigen. Darum, ihr lieben Brüder, seht euch um nach sieben Männern in eurer Mitte, die einen guten Ruf haben und voll Heiligen Geistes und Weisheit sind, die wir bestellen wollen zu diesem Dienst.</p></blockquote>
<p>Ob Mission in der heutigen Gesellschaft so verstanden wird ist fraglich. Aber die Kirche Jesu soll sich nicht an Umfragen orientieren und sich nicht an Trends anpassen.</p>
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			<media:title type="html">christozentrisch</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Johannes Calvin zum 500. Geburtstag</title>
		<link>http://christozentrisch.wordpress.com/2009/07/11/johannes-calvin-zum-500-geburtstag/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 17:48:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christozentrisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirchengeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Calvinismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir feiern 2009 den 500. Geburtstag von Johannes Calvin.
Geboren ist Calvin in Noyon, in der Picardie, am 10. Juli 1509. Anfangs hatte Calvins Vater beabsichtigt, seinen Sohn Theologie studieren zu          lassen. Doch er ändert seinen Plan          und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=christozentrisch.wordpress.com&blog=3524891&post=697&subd=christozentrisch&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="alignleft size-full wp-image-11" style="margin:3px;" title="Johannes Calvin" src="http://christozentrisch.files.wordpress.com/2008/04/joh_calvin.jpg?w=210&#038;h=260" alt="Johannes Calvin" width="210" height="260" />Wir feiern 2009 den 500. Geburtstag von Johannes Calvin.</p>
<p>Geboren ist Calvin in Noyon, in der Picardie, am 10. Juli 1509. Anfangs hatte Calvins Vater beabsichtigt, seinen Sohn Theologie studieren zu          lassen. Doch er ändert seinen Plan          und lenkt ihn hin in Richtung Jura. Calvin beginnt vermutlich 1528 das          Jurastudium in Orléans, einer damals sehr berühmten Fakultät.          Er arbeitet verbissen und eifrig, lernte in wenigen Monaten Griechisch          und lässt sich immer mehr von humanistischen Idealen beeinflussen.          1529 verlässt Calvin Orléans und studiert weiter in Bourges          bei dem berühmten Juristen Alciat.<br />
Nach dem Tod seines Vaters (1531) geht Johannes Calvin nach Paris; er ist jetzt          unabhängig und widmet sich neben seinen juristischen vor allem literarischen          Studien.</p>
<p>Der Mediziner Nikolaus Cop, Rektor der Pariser Universität, an der          auch Calvin studiert, hält am 1. November 1533 in der Kirche des          Mathurins eine Ansprache zur Semestereröffnung. Diese Ansprache,          eine Auslegung der Seligpreisungen aus der Bergpredigt, ist inhaltlich          ein Lob auf das Evangelium, Cop bekennt sich also zur Reformation. Die          Franziskaner, in deren Kirche die Rede gehalten wird, bezichtigen Cop          umgehend der Häresie, und einige Wochen nach der Rede flieht Cop          aus Paris in seine Heimatstadt Basel. Sehr kontrovers wird in der Calvin-Forschung          diskutiert, ob Cops Rede zum Teil jedenfalls von Calvin stammt. Wenn das          stimmt, wäre Calvin schon im Herbst 1533 reformatorischer Gesinnung          gewesen.<span id="more-697"></span></p>
<p>Im Oktober 1534 findet in Paris die sogenannte Plakataffäre statt.          Plakate gegen die Messe werden öffentlich ausgehängt; daraufhin          werden die &#8222;Lutheraner&#8220;, wie man die reformatorisch Gesonnenen          bezeichnet, als Urheber dieser Verschwörung gegen die öffentliche          Ordnung und die Religion benannt. Calvin hatte im Vorfeld der Plakataktion          Aufmerksamkeit dadurch erregt, dass er sich offen zum evangelischen Glauben          bekannt und auch tatkräftig dafür geworben hatte. Calvin hat wahrscheinlich im Jahr 1534 eine &#8222;conversio&#8220; erlebt, eine Hinwendung zum Evangelium, die ihn zu deutlichen Konsequenzen veranlasst. Jedenfalls:          Calvin flieht auch aus Paris und sucht nach einem ruhigen Aufenthaltsort,          um seine Studien fortsetzen zu können. Er beabsichtigt, einen Katechismus          für die französisch sprechenden Evangelischen zu schreiben.          So verzieht er in den ersten Wochen des Jahres 1535 nach Basel.</p>
<p>In Basel lebt Calvin unter einem Pseudonym &#8222;Lucianus&#8220;,          einem Anagramm aus Calvinus. Er arbeitet weiter an einem evangelischen          Katechismus für die französischen Reformierten, und im August          1535 schließt er sein Werk ab; gedruckt liegt es im März 1536          vor. Neben der Abfassung seines Katechismus, den er &#8222;Institutio christianae          religionis&#8220; (Unterricht in der christlichen Religion) nennt, studiert          er weiter die Bibel, Werke Martin Luthers und Philipp Melanchthons und          auch Martin Bucers. Spätestens hier lernt er hebräisch und liest          auch die Scholastiker; er muss ein ungeheures Arbeitspensum absolviert          haben.<br />
Im April 1536, gleich nachdem seine Institutio erschienen ist, reist Calvin          nach Paris und trifft seine Geschwister wieder. Dann will er weiter nach          Straßburg reisen, wo er Bucer und andere treffen will. Aber: Den          direkten Weg kann Calvin nicht nehmen, weil zwischen König Franz          I. von Frankreich und dem Kaiser Karl wieder einmal Krieg herrscht. Und          so reist er über Lyon und Genf. Das hat Folgen. Dort trifft er Wilhelm Farel, der ihn überzeugt, in Genf zu bleiben, um dort am Aufbau der evangelischen Gemeinde zu arbeiten.</p>
<p>Die Wahlen          von 1538 hatten der Opposition die Mehrheit gebracht, und der neue Rat          verbietet es Calvin und Farel, am Ostersonntag zu predigen. Calvin und          Farel setzen sich über das Gebot hinweg, daraufhin werden sie ihres          Amtes enthoben und müssen innerhalb von drei Tagen die Stadt verlassen.</p>
<p>Farel reist nach Neuchâtel und Calvin nach Straßburg, weil Martin Bucer und Wolfgang Capito ihn gebeten haben, dort die französische Flüchtlingsgemeinde zu betreuen.Calvin wird also Pastor und baut seine Gemeinde nach Straßburger Vorbild auf, übernimmt die Gottesdienstordnung          der Straßburger und gestaltet sie nur unwesentlich um. Daneben aber          hat er an der neugegründeten Hochschule einen Lehrstuhl für          Exegese inne, wo er das Johannesevangelium und dann einige Paulusbriefe          auslegt; seine Kommentare sind auch gedruckt worden.Vor allem arbeitet er an einer neuen Ausgabe seiner Institutio, die 1539          erscheint. War es vorher eher ein ausführlicher Katechismus gewesen, ist es jetzt ein          eigenständiges umfangreiches Lehrbuch der Dogmatik.<br />
Die Straßburger Zeit ist ausgefüllt. Jede Woche hält er          vier Predigten, seine Vorlesungen, arbeitet seine Bücher aus und          unternimmt auch noch mehrere Reisen, um an Religionsgesprächen teilzunehmen,          etwa 1539 in Frankfurt am Main, wo er die Bekanntschaft mit Melanchthon macht.</p>
<p>Man denkt in seiner Umgebung auch daran, ihn zu verheiraten; von allein          scheint ihm der Gedanke nicht gekommen zu sein. Zwei Versuche scheitern.          Endlich willigt Calvin ein, Idelette de Bure zu heiraten. Sie ist die          Witwe eines Wiedertäufers, den er selbst bekehrt hatte. 1540 kommt        Farel aus Neuchâtel angereist, um beide zu trauen.</p>
<p>Nach schweren Unruhen in Genf bewegen die Reformierten einen Teil der Gegner zur Einsicht, dass die          Ordnung nur wieder hergestellt werden könne, wenn Calvin so schnell          wie möglich zurückgerufen werde. Am 20. Oktober 1540 macht sich          eine Gesandtschaft aus Genf nach Straßburg auf, um Calvin zur Rückkehr          nach Genf zu bewegen. Calvin zögert &#8211; und lehnt ab. Auch Farel stellt          sich in den Dienst der Genfer und sucht Calvin zu überreden, ohne          Erfolg. Bucer will Calvin gerne in Straßburg behalten. Der ganze          Werbungsversuch dauert insgesamt mehr als ein halbes Jahr, und schließlich          willigt Calvin ein, für einige Wochen zurückzukehren. Am 13.          September 1541 kommt Calvin wieder in Genf an, jedoch entgegen seiner          Planung nicht nur für einige Monate, sondern für den Rest seines          Lebens.</p>
<p>Im Jahre 1549 wird Idelette de Bure sterben; aus der Ehe entstammte übrigens ein Sohn, der aber kurz nach der Geburt verstarb. Idelette wird sich nie wirklicherholen.</p>
<p>Zu den Schatten von Calvins Leben gehört der Prozess gegen Michael Servet. Der spanische Arzt schreibt ein größeres          Werk, in dem er das Christentum auffordert, zu seinen reinen Wurzeln zurückzukehren:          Kirchenväter, Römische Kirche und auch die Reformatoren haben          das Evangelium verfälscht. Die Lehre der Dreieinigkeit ist Unsinn. Die Geschöpfe sind Ausfluss, Emanationen          des Göttlichen; Sünden gibt es erst ab dem Alter von 20 Jahren,          und man kann sie mit bestimmten Mitteln (Taufe, Abendmahl, gute Werke)          auslöschen. Nun will dieses Buch keiner drucken. So wendet          er sich an einen protestantischen Drucker in Lyon, aber der will es auch          erst nach einem Gutachten von Calvin drucken. Calvin widerlegt Servet und rät ihm, bestimmte Passagen der Institutio          zu lesen. Aber Servet will sich nicht belehren lassen. Er antwortet Calvin          und schickt ihm ein von ihm rezensiertes Exemplar von Calvins Institutio          zurück, mit einem beleidigenden Begleitbrief. 1553 gelingt es Servet dann doch, sein Buch drucken zu lassen. Er wird sofort von der katholischen Inquisition verfolgt. Auf dem Weg nach Neapel findet Servet Zuflucht am 13. August 1555 in Genf. Aber dort wird er festgenommen. Der Magistrat ergreift          sofort gegen Servet Partei, was Calvin so gar nicht erwartet hatte. Ja          noch mehr: Der Rat der Stadt macht sich die Anklage wegen schweren Häresie selber zu eigen. Calvin hat am Tode Servets indirekt mitgewirkt, ihn          freizusprechen von einer Schuld hieße, Unrecht gut zu heißen. Er hat auch, indem er          die Briefe weitergab, am Prozess mitgewirkt. Er hat nicht versucht, den          Rat aufzuhalten, was er aber ohnehin kaum gekonnt hätte. Er trägt          einen deutlichen Anteil der Schuld am Tode Servets &#8211; nicht mehr. Aber man wird nicht sagen können, dass es ein Verfahren Calvins gegen          Servet war. Keine andere Stadt hätte anders gehandelt.</p>
<p>Im Jahre 1559 gründet Calvin in Genf die Akademie          mit drei Lehrstühlen: Griechisch, Hebräisch und Philosophie.          Die Akademie ist die Ausbildungsstätte für viele Theologen,          die sich der Reformation angeschlossen haben und dann zu Reformatoren          ihres Landes werden; die Wirkung kann gar nicht überschätzt          werden. So studieren etwa John Knox aus Schottland in Genf und viele andere          aus vielen Ländern dort. Die Akademie kann als Krönung des Werks          von Calvin gelten: hier bekommt die Schriftauslegung als zentrales Anliegen          Calvins ihren organisierten Raum.</p>
<p>Im          gleichen Jahr erscheint die letzte Überarbeitung der Institutio.          Sie ist jetzt ein dickes Lehrbuch mit vier Büchern und 24 Kapiteln          und gehört zu den großen dogmatischen Werken der evangelischen          Theologie.</p>
<p>Wohl aufgrund seiner zu großen Arbeitsmühe          in seinem Leben wird Calvin, der eine Fülle von Krankheiten durchlebt          hatte, immer schwächer. Am 2. Februar 1564 hält er seine letzte          Vorlesung in der Akademie, am 6. Februar seine letzte Predigt. Am 27.          Mai 1564 stirbt Calvin in Genf. Am 28. Mai wird er ohne Pomp beigesetzt          und sein Grab erhält auf eigenen Wunsch keinen Grabstein. So weiß          heute keiner mehr, wo genau Calvin begraben liegt.</p>
<p>aus http://www.calvin09.org/</p>
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