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	<title>Kommentare zu C h r i s t o z e n t r i s c h</title>
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	<description>biblisch, evangelisch, reformiert</description>
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		<item>
		<title>Kommentare von christozentrisch zu Das tausendjährige Reich: wörtlich oder allegorisch?</title>
		<link>http://christozentrisch.wordpress.com/2008/05/03/das-tausendjahriges-reich-wortlich-oder-allegorisch/#comment-92</link>
		<dc:creator>christozentrisch</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 17:13:56 +0000</pubDate>
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		<description>Eigentlich findet man Löwe und Lamm nie wirklich zusammen in der Bibel.

Aber... In der Offenbarung, dem letzten Buch der Bibel, Kapitel 5, wird Jesus Christus Löwe von Juda genannt (Vers 5). Er wird aber auch im Vers 6 als Lamm dargestellt. Jesus hat gekämpft wie ein Löwe und gesiegt, in dem Er für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist und dort wie ein Lamm geschlachtet wurde. Er hat so zu sagen den Teufel und das Böse mit Sanftmut besiegt.

Im Alten Testament (Buch des Propheten Jesaja) wird auch das zukünftige Reich Jesu als eine Zeit dargestellt, wo &quot;...Wolf und Schaf sollen beieinander weiden; der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind, aber die Schlange muss Erde fressen. Sie werden weder Bosheit noch Schaden tun auf meinem ganzen heiligen Berge, spricht der HERR.&quot; Jesaja 65,25.
Also das Böse wird dort abgeschafft. 

Verstehst du und glaubst du das Mona?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich findet man Löwe und Lamm nie wirklich zusammen in der Bibel.</p>
<p>Aber&#8230; In der Offenbarung, dem letzten Buch der Bibel, Kapitel 5, wird Jesus Christus Löwe von Juda genannt (Vers 5). Er wird aber auch im Vers 6 als Lamm dargestellt. Jesus hat gekämpft wie ein Löwe und gesiegt, in dem Er für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist und dort wie ein Lamm geschlachtet wurde. Er hat so zu sagen den Teufel und das Böse mit Sanftmut besiegt.</p>
<p>Im Alten Testament (Buch des Propheten Jesaja) wird auch das zukünftige Reich Jesu als eine Zeit dargestellt, wo &#8222;&#8230;Wolf und Schaf sollen beieinander weiden; der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind, aber die Schlange muss Erde fressen. Sie werden weder Bosheit noch Schaden tun auf meinem ganzen heiligen Berge, spricht der HERR.&#8220; Jesaja 65,25.<br />
Also das Böse wird dort abgeschafft. </p>
<p>Verstehst du und glaubst du das Mona?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von mona zu Das tausendjährige Reich: wörtlich oder allegorisch?</title>
		<link>http://christozentrisch.wordpress.com/2008/05/03/das-tausendjahriges-reich-wortlich-oder-allegorisch/#comment-91</link>
		<dc:creator>mona</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 15:38:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://christozentrisch.wordpress.com/?p=12#comment-91</guid>
		<description>was hat das eigentlich mit dem löwen und dem lamm auf sich ?
WO steht die geschichte der beiden in der bibel ??

mamma mia ...bin ich wirklich zu dumm das u verstehen !?
:(</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>was hat das eigentlich mit dem löwen und dem lamm auf sich ?<br />
WO steht die geschichte der beiden in der bibel ??</p>
<p>mamma mia &#8230;bin ich wirklich zu dumm das u verstehen !?<br />
:(</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von Michael Wiche zu Über dieses Blog</title>
		<link>http://christozentrisch.wordpress.com/about/#comment-90</link>
		<dc:creator>Michael Wiche</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 09:00:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">#comment-90</guid>
		<description>ich freue mich über das Anliegen dieses Blogs! Das unterstütz ich gern.

Vielen Dank für die guten Impulse und Gottes Segen dir,</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich freue mich über das Anliegen dieses Blogs! Das unterstütz ich gern.</p>
<p>Vielen Dank für die guten Impulse und Gottes Segen dir,</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von christozentrisch zu Jesus im A.T.: der Engel des Herrn</title>
		<link>http://christozentrisch.wordpress.com/2009/06/04/jesus-im-a-t-der-engel-des-herrn/#comment-84</link>
		<dc:creator>christozentrisch</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 21:08:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://christozentrisch.wordpress.com/?p=653#comment-84</guid>
		<description>Kein Problem!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kein Problem!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von Peter zu Jesus im A.T.: der Engel des Herrn</title>
		<link>http://christozentrisch.wordpress.com/2009/06/04/jesus-im-a-t-der-engel-des-herrn/#comment-83</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 19:59:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://christozentrisch.wordpress.com/?p=653#comment-83</guid>
		<description>Hallo ich würde gerne diesen Artikel auf meiner Seite veröffentlichen
Ist das ok
Gruß
Peter</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo ich würde gerne diesen Artikel auf meiner Seite veröffentlichen<br />
Ist das ok<br />
Gruß<br />
Peter</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von christozentrisch zu Humanitäre Hilfe und Mission</title>
		<link>http://christozentrisch.wordpress.com/2009/08/15/humanitare-hilfe-und-mission/#comment-77</link>
		<dc:creator>christozentrisch</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 12:34:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://christozentrisch.wordpress.com/?p=786#comment-77</guid>
		<description>Andreas,
Wenn du nichts dagegen hast, schlage ich vor, dass wir diese Diskussion hier abschließen und die Meinungsverschiedenheiten, die du ansprichst (Sola scriptura sowie Bedeutung der Wunder), in weiteren Artikeln besprechen; sie betreffen nämlich nicht direkt unser Thema. Ich melde mich gerne auf deinem Blog und heiße dich bei mir immer Willkommen.
Jean-Louis</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Andreas,<br />
Wenn du nichts dagegen hast, schlage ich vor, dass wir diese Diskussion hier abschließen und die Meinungsverschiedenheiten, die du ansprichst (Sola scriptura sowie Bedeutung der Wunder), in weiteren Artikeln besprechen; sie betreffen nämlich nicht direkt unser Thema. Ich melde mich gerne auf deinem Blog und heiße dich bei mir immer Willkommen.<br />
Jean-Louis</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von apologet zu Humanitäre Hilfe und Mission</title>
		<link>http://christozentrisch.wordpress.com/2009/08/15/humanitare-hilfe-und-mission/#comment-76</link>
		<dc:creator>apologet</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 21:57:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://christozentrisch.wordpress.com/?p=786#comment-76</guid>
		<description>Lieber Jean-Louis,

vorweg: ich denke das wir letztendlich nicht so weit auseinander liegen wie es vielleicht scheint. Keiner von uns beiden bestreitet den biblischen Auftrag zur Mission oder Diakonie. Weiterhin stimmen wir darin überein, das dies in erster Linie ein Auftrag an die Kirche insgesamt und die kirchlichen Ämter darstellt.

zu 1. Ein unterschiedliches hermeneutisches Herangehen an die Schrift existiert jedoch... und da werden wohl die Unterschiede zu suchen sein die zu den verschiedenen exegetischen Ableitungen führen.

Die Wunder Christi und der Apostel stellen für mich in erster Linie keine individuellen Gnadenerweise Gottes dar; generell meine ich keinesfalls, das daß, was Christus oder die Apostel im Einzelnen taten, grundsätzlich durch die Gläubigen jeweils nachzuahmen wäre. Hierbei ging es doch primär um heilsgeschichtliches Gnadenhandeln an der Menschheit insgesamt zu einem konkreten historischen Zeitpunkt... was in der Folge für viele durchaus irdische Hilfe und Besserung ihrer Situation brachte. 

Aber es waren doch  z e i c h e n h a f t e  Wunder, deren äußere Gestalt  g l e i c h n i s h a f t e r  Natur gewesen ist. 

Betrachtet man beispielsweise einige der Wunder im Johannesevangelium, sollen diese offensichtlich geistliche Wahrheiten transportieren und kein irdisch-persönliches Gnadenhandeln bezeugen.

- Brot des Lebens (6,35 bzw. 6,48)
Zeichen: Speisung der 5000 (6,5-14)
- Licht der Welt (8,12)
Zeichen: Heilung eines Blindgeborenen (9,1-41)
- Die Auferstehung und das Leben (11,25)
Zeichen: Auferstehung des Lazarus (11,1-44)

In eben diesem heilsgeschichtlichen Kontext hat Jesus meiner Meinung nach auf der Erde gelebt und gehandelt. Eben dies erläutern &quot;Spezialisten&quot; (=Exegeten).

Nach meinem Verständnis ist nun allein die Schrift regula fidei, ist norma normans, alle Bekenntnisse und Überlieferungen dagegen regula doctrinæ bzw. norma normata. Versteh mich nicht falsch, ich achte die Kirchenväter und erst recht die Reformatoren, bekenne mich zu den reformierten Bekenntnissen. Und eben aus diesem Grund kann ich Deiner Argumentation nicht folgen. Denn hier meine ich eine doch eher individualistische Auslegung diverser Bibelstellen vorzufinden.

zu 2. Das meine ich mit der weitgehenden Übereinstimmung zwischen uns. Lediglich den von Dir vertretenen, spezifischen Kontext von Mission und Diakonie, kann ich so weder in der Schrift, noch in den mir bekannten Bekenntnissen wiederfinden. Dein Hinweis auf den &quot;Mercy Ministry&quot; hat mir da leider noch nicht viel weitergeholfen.

Barmherzigkeit auszuüben ist ein grundsätzlicher Anspruch Gottes an den Gläubigen. Hier besteht kein Dissenz und das dies ebenfalls in einem missionarischen Kontext gilt, ist selbstverständlich. Aber eben nicht als Aspekt der Mission und Verkündigung, die eben eine Scheidung hervorruft, einen Geruch zum Leben, oder zum Tod (2Kor2,15ff). 

Zu meinem von Dir mißverstandenem Gemeindeverständnis. Natürlich werden damals, wie heute allgemein auch Ungläubige von den spezifischen Liebensdiensten der Gläubigen untereinander profitiert haben. Und das ist auch gut so. Aber die Priorität wird deutlich herausgestellt:

Galater 6,9. Laßt uns aber im Gutestun nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht ermatten. 10. So laßt uns nun, wo wir Gelegenheit haben, an jedermann Gutes tun, allermeist an den Glaubensgenossen. (siehe auch 1.Thess 5,15 und 2.Thess 3,13)

Der Kontext von 1. Timotheus 5,11 zeigt meiner Meinung in der Tat sehr deutlich das es um gläubige Witwen geht... ;-) Oder Du bist der Ansicht das es sich bei den älteren um Ungläubige und den jüngeren Witwen um Gläubige gehandelt habe...

Zu Deinem Beispiel. Hier hast Du mich wohl völlig mißverstanden. An keiner Stelle sagte ich, das soziales Engagement verboten bzw. nicht angebracht sei. Dies war zu keinem Zeitpunkt mein Punkt. In Deinem Beispiel sind Ehefrau und Kinder ja sogar noch als &quot;geheiligt&quot; durch den gläubigen Ehemann zu betrachten (1Kor7,12-14). Insofern vertrete ich diese &quot;Logik&quot; keineswegs und in keinster Weise. Allerdings kann und darf die Zielrichtung der Unterstützung eben nicht missionarischer Natur sein, sondern das Wesen Gottes widerspiegelnd und die Situation eines Bruders mittragend.

sdg

Andreas</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Jean-Louis,</p>
<p>vorweg: ich denke das wir letztendlich nicht so weit auseinander liegen wie es vielleicht scheint. Keiner von uns beiden bestreitet den biblischen Auftrag zur Mission oder Diakonie. Weiterhin stimmen wir darin überein, das dies in erster Linie ein Auftrag an die Kirche insgesamt und die kirchlichen Ämter darstellt.</p>
<p>zu 1. Ein unterschiedliches hermeneutisches Herangehen an die Schrift existiert jedoch&#8230; und da werden wohl die Unterschiede zu suchen sein die zu den verschiedenen exegetischen Ableitungen führen.</p>
<p>Die Wunder Christi und der Apostel stellen für mich in erster Linie keine individuellen Gnadenerweise Gottes dar; generell meine ich keinesfalls, das daß, was Christus oder die Apostel im Einzelnen taten, grundsätzlich durch die Gläubigen jeweils nachzuahmen wäre. Hierbei ging es doch primär um heilsgeschichtliches Gnadenhandeln an der Menschheit insgesamt zu einem konkreten historischen Zeitpunkt&#8230; was in der Folge für viele durchaus irdische Hilfe und Besserung ihrer Situation brachte. </p>
<p>Aber es waren doch  z e i c h e n h a f t e  Wunder, deren äußere Gestalt  g l e i c h n i s h a f t e r  Natur gewesen ist. </p>
<p>Betrachtet man beispielsweise einige der Wunder im Johannesevangelium, sollen diese offensichtlich geistliche Wahrheiten transportieren und kein irdisch-persönliches Gnadenhandeln bezeugen.</p>
<p>- Brot des Lebens (6,35 bzw. 6,48)<br />
Zeichen: Speisung der 5000 (6,5-14)<br />
- Licht der Welt (8,12)<br />
Zeichen: Heilung eines Blindgeborenen (9,1-41)<br />
- Die Auferstehung und das Leben (11,25)<br />
Zeichen: Auferstehung des Lazarus (11,1-44)</p>
<p>In eben diesem heilsgeschichtlichen Kontext hat Jesus meiner Meinung nach auf der Erde gelebt und gehandelt. Eben dies erläutern &#8222;Spezialisten&#8220; (=Exegeten).</p>
<p>Nach meinem Verständnis ist nun allein die Schrift regula fidei, ist norma normans, alle Bekenntnisse und Überlieferungen dagegen regula doctrinæ bzw. norma normata. Versteh mich nicht falsch, ich achte die Kirchenväter und erst recht die Reformatoren, bekenne mich zu den reformierten Bekenntnissen. Und eben aus diesem Grund kann ich Deiner Argumentation nicht folgen. Denn hier meine ich eine doch eher individualistische Auslegung diverser Bibelstellen vorzufinden.</p>
<p>zu 2. Das meine ich mit der weitgehenden Übereinstimmung zwischen uns. Lediglich den von Dir vertretenen, spezifischen Kontext von Mission und Diakonie, kann ich so weder in der Schrift, noch in den mir bekannten Bekenntnissen wiederfinden. Dein Hinweis auf den &#8222;Mercy Ministry&#8220; hat mir da leider noch nicht viel weitergeholfen.</p>
<p>Barmherzigkeit auszuüben ist ein grundsätzlicher Anspruch Gottes an den Gläubigen. Hier besteht kein Dissenz und das dies ebenfalls in einem missionarischen Kontext gilt, ist selbstverständlich. Aber eben nicht als Aspekt der Mission und Verkündigung, die eben eine Scheidung hervorruft, einen Geruch zum Leben, oder zum Tod (2Kor2,15ff). </p>
<p>Zu meinem von Dir mißverstandenem Gemeindeverständnis. Natürlich werden damals, wie heute allgemein auch Ungläubige von den spezifischen Liebensdiensten der Gläubigen untereinander profitiert haben. Und das ist auch gut so. Aber die Priorität wird deutlich herausgestellt:</p>
<p>Galater 6,9. Laßt uns aber im Gutestun nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht ermatten. 10. So laßt uns nun, wo wir Gelegenheit haben, an jedermann Gutes tun, allermeist an den Glaubensgenossen. (siehe auch 1.Thess 5,15 und 2.Thess 3,13)</p>
<p>Der Kontext von 1. Timotheus 5,11 zeigt meiner Meinung in der Tat sehr deutlich das es um gläubige Witwen geht&#8230; ;-) Oder Du bist der Ansicht das es sich bei den älteren um Ungläubige und den jüngeren Witwen um Gläubige gehandelt habe&#8230;</p>
<p>Zu Deinem Beispiel. Hier hast Du mich wohl völlig mißverstanden. An keiner Stelle sagte ich, das soziales Engagement verboten bzw. nicht angebracht sei. Dies war zu keinem Zeitpunkt mein Punkt. In Deinem Beispiel sind Ehefrau und Kinder ja sogar noch als &#8222;geheiligt&#8220; durch den gläubigen Ehemann zu betrachten (1Kor7,12-14). Insofern vertrete ich diese &#8222;Logik&#8220; keineswegs und in keinster Weise. Allerdings kann und darf die Zielrichtung der Unterstützung eben nicht missionarischer Natur sein, sondern das Wesen Gottes widerspiegelnd und die Situation eines Bruders mittragend.</p>
<p>sdg</p>
<p>Andreas</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von christozentrisch zu Humanitäre Hilfe und Mission</title>
		<link>http://christozentrisch.wordpress.com/2009/08/15/humanitare-hilfe-und-mission/#comment-75</link>
		<dc:creator>christozentrisch</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 17:04:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://christozentrisch.wordpress.com/?p=786#comment-75</guid>
		<description>Lieber Andreas,

1. Du beziehst dich auf das Prinzip von Sola Scriptura und verlangst von mir klare Bibelstellen. Ich denke, dass die Verse und die biblischen Prinzipien, die ich bisher herangeführt habe, völlig ausreichen. Man könnte noch andere Stellen nennen, wie die Speisung der 4000 (Mt. 15, 32ff) oder die Heilung des Gelähmten (Apg 3). Ich habe bereits Markus 7, 24-30 zitiert. Dazu behauptest du, dass messianische und apostolische Wunder nichts mit unserem Thema zu tun haben. Was sind diese Wunderheilungen dann? Sind es nicht u.a. ein Ausdruck der allgemeinen Gnade Gottes? Wie viele von den 5000 oder von den 4000 haben sich bekehrt? In welchem Kontext hat Jesus diese Zeichen vollbracht?
Nur, du möchtest vielleicht einen Vers finden, wo wortwörtlich steht: &quot;Geht in alle Welt, verkündet das Evangelium und helft dabei den Ungläubigen, auch wenn sie eure Botschaft nicht empfangen&quot;. Kannst du mir bitte eine einzige Bibelstelle liefern, wo das Wort &quot;Dreieinigkeit&quot; zu finden ist? Dennoch ruht diese Lehre auf dem Prinzip von Sola Scriptura. Das hindert leider nicht die Gegner dieser Lehre, &quot;tatsächliche&quot; Schriftbelege zu verlangen.
Das reformatorische Prinzip von Sola Scriptura bedeutet nicht SOLO Scriptura, wie viele Evangelikale heutzutage denken (d.h. Was nicht in der Bibel schwarz auf weiß steht, interessiert mich nicht!). Es bedeutet, dass unser Glaube sich ALLEIN von der Bibel im Rahmen der Regula Fidei (wie die große Mehrheit der Kirche die Schrift bisher ausgelegt hat) bestimmen lässt und nicht von einer menschlichen Autorität NEBEN der Schrift. SOLO Scriptura führt oft zu einer willkürlichen Interpretation der Bibel, nach dem Motto: Was mich nicht überzeugt, will ich nicht akzeptieren! Sola Scriptura hingegen lässt zu, dass Lehrer der Gemeinde Jesu Bekenntnisse formulieren, die unklare Prinzipien der Schrift für die Nicht-Spezialisten erläutern (wie die Prädestination zum Beispiel). Die Kirchen, die ich erwähnt habe, handeln nach diesem Prinzip und deshalb sind ihre Positionen wertvoll.

2. Ich habe den Eindruck, dass du meine Position etwas überspitzt darstellst; ich habe genügend erklärt, dass ich mir unter biblischer Diakonie nicht etwas vorstelle wie die Caritas oder das Diakonisches Werk. Was ich unter Liebesdienst verstehe, ist eine begleitende Maßnahme und kein Missionsziel an sich. Es geht nicht darum, Hilfsmittel ziellos zu verteilen.

Zum anderen empfinde ich dein Gemeindeverständnis als nicht ganz wirklichkeitstreu. Zwar sagt die Schrift dass die Christen untereinander alles teilten, aber damit wird nicht explizit ausgeschlossen, dass auch Nicht-Christen davon profitierten. Eine örtliche Gemeinde lebt nicht nur unter sich, sondern hat auch mit ungläubigen Menschen zu tun, die manchmal um materielle Hilfe bitten. Die Tatsache, dass man mit Witwen sehr vorsichtig umgehen musste (1 Tim. 5) zeigt, dass die Gemeinde in ihrem Wachstumsprozess mit schweren Entscheidungen konfrontiert wurde. Aber du wirst sagen, dass diese Witwen alle gläubig waren ;-)
Nehmen wir dann ein konkretes missionsrelevantes Beispiel! Eine Kirche beginnt einen missionarischen Dienst in einem armen Land. Ein kleine Gemeinde entsteht. Ein armer Mann kommt zum Glauben und besucht die Versammlungen, seine Frau und Kinder aber nicht. Jetzt ist es so, dass diese Gemeinde materielle Hilfe leisten und Nahrungsmittel unter Armen verteilen möchte. Nach deinem Verständnis, dürfte man diesem Mann helfen, weil er gläubig ist, aber nicht seinen Familienangehörigen, weil sie ungläubig sind. Was wäre das für eine Logik?

Jean-Louis</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Andreas,</p>
<p>1. Du beziehst dich auf das Prinzip von Sola Scriptura und verlangst von mir klare Bibelstellen. Ich denke, dass die Verse und die biblischen Prinzipien, die ich bisher herangeführt habe, völlig ausreichen. Man könnte noch andere Stellen nennen, wie die Speisung der 4000 (Mt. 15, 32ff) oder die Heilung des Gelähmten (Apg 3). Ich habe bereits Markus 7, 24-30 zitiert. Dazu behauptest du, dass messianische und apostolische Wunder nichts mit unserem Thema zu tun haben. Was sind diese Wunderheilungen dann? Sind es nicht u.a. ein Ausdruck der allgemeinen Gnade Gottes? Wie viele von den 5000 oder von den 4000 haben sich bekehrt? In welchem Kontext hat Jesus diese Zeichen vollbracht?<br />
Nur, du möchtest vielleicht einen Vers finden, wo wortwörtlich steht: &#8222;Geht in alle Welt, verkündet das Evangelium und helft dabei den Ungläubigen, auch wenn sie eure Botschaft nicht empfangen&#8220;. Kannst du mir bitte eine einzige Bibelstelle liefern, wo das Wort &#8222;Dreieinigkeit&#8220; zu finden ist? Dennoch ruht diese Lehre auf dem Prinzip von Sola Scriptura. Das hindert leider nicht die Gegner dieser Lehre, &#8222;tatsächliche&#8220; Schriftbelege zu verlangen.<br />
Das reformatorische Prinzip von Sola Scriptura bedeutet nicht SOLO Scriptura, wie viele Evangelikale heutzutage denken (d.h. Was nicht in der Bibel schwarz auf weiß steht, interessiert mich nicht!). Es bedeutet, dass unser Glaube sich ALLEIN von der Bibel im Rahmen der Regula Fidei (wie die große Mehrheit der Kirche die Schrift bisher ausgelegt hat) bestimmen lässt und nicht von einer menschlichen Autorität NEBEN der Schrift. SOLO Scriptura führt oft zu einer willkürlichen Interpretation der Bibel, nach dem Motto: Was mich nicht überzeugt, will ich nicht akzeptieren! Sola Scriptura hingegen lässt zu, dass Lehrer der Gemeinde Jesu Bekenntnisse formulieren, die unklare Prinzipien der Schrift für die Nicht-Spezialisten erläutern (wie die Prädestination zum Beispiel). Die Kirchen, die ich erwähnt habe, handeln nach diesem Prinzip und deshalb sind ihre Positionen wertvoll.</p>
<p>2. Ich habe den Eindruck, dass du meine Position etwas überspitzt darstellst; ich habe genügend erklärt, dass ich mir unter biblischer Diakonie nicht etwas vorstelle wie die Caritas oder das Diakonisches Werk. Was ich unter Liebesdienst verstehe, ist eine begleitende Maßnahme und kein Missionsziel an sich. Es geht nicht darum, Hilfsmittel ziellos zu verteilen.</p>
<p>Zum anderen empfinde ich dein Gemeindeverständnis als nicht ganz wirklichkeitstreu. Zwar sagt die Schrift dass die Christen untereinander alles teilten, aber damit wird nicht explizit ausgeschlossen, dass auch Nicht-Christen davon profitierten. Eine örtliche Gemeinde lebt nicht nur unter sich, sondern hat auch mit ungläubigen Menschen zu tun, die manchmal um materielle Hilfe bitten. Die Tatsache, dass man mit Witwen sehr vorsichtig umgehen musste (1 Tim. 5) zeigt, dass die Gemeinde in ihrem Wachstumsprozess mit schweren Entscheidungen konfrontiert wurde. Aber du wirst sagen, dass diese Witwen alle gläubig waren ;-)<br />
Nehmen wir dann ein konkretes missionsrelevantes Beispiel! Eine Kirche beginnt einen missionarischen Dienst in einem armen Land. Ein kleine Gemeinde entsteht. Ein armer Mann kommt zum Glauben und besucht die Versammlungen, seine Frau und Kinder aber nicht. Jetzt ist es so, dass diese Gemeinde materielle Hilfe leisten und Nahrungsmittel unter Armen verteilen möchte. Nach deinem Verständnis, dürfte man diesem Mann helfen, weil er gläubig ist, aber nicht seinen Familienangehörigen, weil sie ungläubig sind. Was wäre das für eine Logik?</p>
<p>Jean-Louis</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von apologet zu Humanitäre Hilfe und Mission</title>
		<link>http://christozentrisch.wordpress.com/2009/08/15/humanitare-hilfe-und-mission/#comment-74</link>
		<dc:creator>apologet</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 21:00:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://christozentrisch.wordpress.com/?p=786#comment-74</guid>
		<description>Lieber Jean-Louis,

ich bin absolut einer Meinung mit Dir... zum einen, was die grundsätzliche Wichtigkeit dieses Themas angeht, und zum anderen, von dem Anspruch Gottes an den Menschen allgemein, an uns Gläubige insbesondere heilig zu leben ganz zu schweigen (mit all den daraus entstehenden Implikationen bezüglich der Barmherzigkeit, des Dienstes.

Die Schwäche meiner Argumentation sollte Dich jedoch nicht verleiten selbst nicht stärker zu argumentieren ;-)

Denn Du konntest bisher noch keinen tatsächlichen Schriftbeleg für einen spezifischen Zusammenhang zwischen Mission und Diakonie benennen. 

zu1. Du führst - hier sind wir uns völlig einig - die frühgemeindliche Entstehung des Diakonats an (Apg6; 1Kor 12,28) und auch Deiner Ableitung, notleidenden Außenstehenden aus Barmherzigkeit zu dienen folge ich ohne Probleme, wenngleich die Schrift nichts dergleichen berichtet. 
Die Gläubigen teilten u n t e r e i n a n d e r alles. Daher genossen sie bei den Außenstehenden Ansehen (Apg2,41-47). Jedoch läßt sich daraus ein zwingender Kontext zwischen Mission und Diakonie nicht ableiten. Paulus sammelte in den Gemeinden ausschließlich für die J e r u s a l e m e r   G e m e i n d e, nicht für ganz Jerusalem etc. pp. 
Das man selbst dem Feind in Not helfen soll steht außer Frage... Du hast selbst auf Matth5,45 hingewiesen. So wie Gott die Sonne über Gerechte=Gläubige und Ungerechte=Ungläubige scheinen läßt, sollen wir barmherzig gegenüber jedermann. 
Auch in den Schwachen in Apg20, 35 erkenne ich Gläubige, keine Ungläubigen.

Die messianischen und apostolischen Wunder (Mk 7, 24-30) kann ich weder bei diesen noch anderen Themen als Vorbild für die Gemeinde nachvollziehen.

Ich sehe daher - verzeih - eher Dich in Argumentationsnot bzw. -pflicht.

zu 2. Ich gehe konform mit Dir darin, das man exegetisch grundlegende Prinzipien aus der Schrift ableiten kann und muß, sehe aber diesbezüglich keinen Rückhalt für Deine Position. Auch Gal2,10 gibt es keinen Hinweis darauf, das mit den &quot;Armen&quot; allgemein jeder gemeint wäre der &quot;arm&quot; gewesen ist. Im Gegenteil.

zu 3. Gegen &quot;Mercy Ministry&quot; ist keinesfalls etwas einzuwenden, auch nicht in Verbindung mit Mission. Lediglich eine theologische Verquickung von Dingen, die die Schrift so nicht hergibt lehne ich ab.

Wie bereits im ersten Kommentar gesagt, solange hier kein Dogma erhoben wird bleibt ein Zusammenwirken von Mission und Diakonie in meinen Augen völlig unkritisch. Insofern wären die Positionen der PCA und OPC - so sie Deine Position überhaupt teilen - zu hinterfragen. Denn entscheident sind nicht Stellungnahmen von - und seien es reformierte - Kirchen, auch nicht die Kirchengeschichte - so wertvoll diese auch ist - sondern allein Gottes Wort (Sola Scriptura).

Soli Deo Gloria

Andreas</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Jean-Louis,</p>
<p>ich bin absolut einer Meinung mit Dir&#8230; zum einen, was die grundsätzliche Wichtigkeit dieses Themas angeht, und zum anderen, von dem Anspruch Gottes an den Menschen allgemein, an uns Gläubige insbesondere heilig zu leben ganz zu schweigen (mit all den daraus entstehenden Implikationen bezüglich der Barmherzigkeit, des Dienstes.</p>
<p>Die Schwäche meiner Argumentation sollte Dich jedoch nicht verleiten selbst nicht stärker zu argumentieren ;-)</p>
<p>Denn Du konntest bisher noch keinen tatsächlichen Schriftbeleg für einen spezifischen Zusammenhang zwischen Mission und Diakonie benennen. </p>
<p>zu1. Du führst &#8211; hier sind wir uns völlig einig &#8211; die frühgemeindliche Entstehung des Diakonats an (Apg6; 1Kor 12,28) und auch Deiner Ableitung, notleidenden Außenstehenden aus Barmherzigkeit zu dienen folge ich ohne Probleme, wenngleich die Schrift nichts dergleichen berichtet.<br />
Die Gläubigen teilten u n t e r e i n a n d e r alles. Daher genossen sie bei den Außenstehenden Ansehen (Apg2,41-47). Jedoch läßt sich daraus ein zwingender Kontext zwischen Mission und Diakonie nicht ableiten. Paulus sammelte in den Gemeinden ausschließlich für die J e r u s a l e m e r   G e m e i n d e, nicht für ganz Jerusalem etc. pp.<br />
Das man selbst dem Feind in Not helfen soll steht außer Frage&#8230; Du hast selbst auf Matth5,45 hingewiesen. So wie Gott die Sonne über Gerechte=Gläubige und Ungerechte=Ungläubige scheinen läßt, sollen wir barmherzig gegenüber jedermann.<br />
Auch in den Schwachen in Apg20, 35 erkenne ich Gläubige, keine Ungläubigen.</p>
<p>Die messianischen und apostolischen Wunder (Mk 7, 24-30) kann ich weder bei diesen noch anderen Themen als Vorbild für die Gemeinde nachvollziehen.</p>
<p>Ich sehe daher &#8211; verzeih &#8211; eher Dich in Argumentationsnot bzw. -pflicht.</p>
<p>zu 2. Ich gehe konform mit Dir darin, das man exegetisch grundlegende Prinzipien aus der Schrift ableiten kann und muß, sehe aber diesbezüglich keinen Rückhalt für Deine Position. Auch Gal2,10 gibt es keinen Hinweis darauf, das mit den &#8222;Armen&#8220; allgemein jeder gemeint wäre der &#8222;arm&#8220; gewesen ist. Im Gegenteil.</p>
<p>zu 3. Gegen &#8222;Mercy Ministry&#8220; ist keinesfalls etwas einzuwenden, auch nicht in Verbindung mit Mission. Lediglich eine theologische Verquickung von Dingen, die die Schrift so nicht hergibt lehne ich ab.</p>
<p>Wie bereits im ersten Kommentar gesagt, solange hier kein Dogma erhoben wird bleibt ein Zusammenwirken von Mission und Diakonie in meinen Augen völlig unkritisch. Insofern wären die Positionen der PCA und OPC &#8211; so sie Deine Position überhaupt teilen &#8211; zu hinterfragen. Denn entscheident sind nicht Stellungnahmen von &#8211; und seien es reformierte &#8211; Kirchen, auch nicht die Kirchengeschichte &#8211; so wertvoll diese auch ist &#8211; sondern allein Gottes Wort (Sola Scriptura).</p>
<p>Soli Deo Gloria</p>
<p>Andreas</p>
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		<title>Kommentare von christozentrisch zu Humanitäre Hilfe und Mission</title>
		<link>http://christozentrisch.wordpress.com/2009/08/15/humanitare-hilfe-und-mission/#comment-73</link>
		<dc:creator>christozentrisch</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 16:56:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://christozentrisch.wordpress.com/?p=786#comment-73</guid>
		<description>Lieber Andreas,

diese Diskussion ist mir so wichtig, dass ich hier noch ein Paar Gedanken hinzufügen möchte. Ich verstehe deine Befürchtungen, aber ich halte sie für eine Reaktion auf die heutige abnormale Situation in der Kirche Jesu. Bisher hat mich deine Argumentation nicht überzeugt. Der Zusammenhang zwischen Mission und Diakonie ist wohl biblisch belegt. Die Kirchengeschichte spricht auch dafür.

1. Ich denke nicht, dass soziales Engagement ausschließlich die Aufgabe von einzelnen Christen sein sollte, sondern auch der Gemeinde. Die Gemeinde Jesu hat zwar nicht die missionarische Aufgabe, Armut zu bekämpfen; sie hat den Auftrag, das Evangelium zu verkünden (Evangelisation). Dieser Dienst sollte nicht verunreinigt werden, aber dieser Dienst kann nicht ohne Barmherzigkeit geschehen, da wo sie verlangt wird, insbesondere auf dem Missionsfeld.
Die Urgemeinde hat relativ früh die Notwendigkeit eines diakonischen Dienstes gesehen (Apg. 6). Dieser Dienst ist als Amt anerkannt (1 Kor. 12, 28). Er ist in erster Linie für die Geschwister im Glauben gedacht, aber es ist schwer in der Praxis die Bitten der Außenstehenden abzulehnen. Jesus war uns ein Vorbild: siehe z.B. die Heilung der Tochter der syrophönizischen Frau (Mk 7, 24-30). Die ersten Diakone wie Stephanus und Philippus, die auch Evangelisten waren, hatten durch ihren Dienst enge Kontakte zu Nicht-Christen.
Paulus betont, dass er auch als seine Aufgabe als Apostel die Annahmen der Schwachen sieht (Apg 20, 35). Barmherzigkeit ist deshalb ein wichtiges Merkmal des Reiches Gottes.

2. zu Galater 2, 10
Diese Stelle zeigt, dass der Gedanke, an die Armen zu denken (in dem Fall wahrscheinlich die aus Jerusalem aber es soll auch ein Prinzip sein) für die Apostel so wichtig war, dass es eine hohe Priorität eingenommen hat. Paulus hätte diese Aufforderung ablehnen können, mit der Begründung dass die Wortverkündigung ihm wichtiger war und dass es bereits Diakone dazu gab. Das tut er aber nicht.

3. Praxis der refomierten Kirchen heute
Alle bekennenden reformierten Kirchen (zum Beispiel PCA und OPC in Amerika) haben im Rahmen ihrer Missionsarbeit, was sie &quot;Mercy Ministry&quot; nennen. Nur wenige haben sich dagegen geäußert.

Jean-Louis</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Andreas,</p>
<p>diese Diskussion ist mir so wichtig, dass ich hier noch ein Paar Gedanken hinzufügen möchte. Ich verstehe deine Befürchtungen, aber ich halte sie für eine Reaktion auf die heutige abnormale Situation in der Kirche Jesu. Bisher hat mich deine Argumentation nicht überzeugt. Der Zusammenhang zwischen Mission und Diakonie ist wohl biblisch belegt. Die Kirchengeschichte spricht auch dafür.</p>
<p>1. Ich denke nicht, dass soziales Engagement ausschließlich die Aufgabe von einzelnen Christen sein sollte, sondern auch der Gemeinde. Die Gemeinde Jesu hat zwar nicht die missionarische Aufgabe, Armut zu bekämpfen; sie hat den Auftrag, das Evangelium zu verkünden (Evangelisation). Dieser Dienst sollte nicht verunreinigt werden, aber dieser Dienst kann nicht ohne Barmherzigkeit geschehen, da wo sie verlangt wird, insbesondere auf dem Missionsfeld.<br />
Die Urgemeinde hat relativ früh die Notwendigkeit eines diakonischen Dienstes gesehen (Apg. 6). Dieser Dienst ist als Amt anerkannt (1 Kor. 12, 28). Er ist in erster Linie für die Geschwister im Glauben gedacht, aber es ist schwer in der Praxis die Bitten der Außenstehenden abzulehnen. Jesus war uns ein Vorbild: siehe z.B. die Heilung der Tochter der syrophönizischen Frau (Mk 7, 24-30). Die ersten Diakone wie Stephanus und Philippus, die auch Evangelisten waren, hatten durch ihren Dienst enge Kontakte zu Nicht-Christen.<br />
Paulus betont, dass er auch als seine Aufgabe als Apostel die Annahmen der Schwachen sieht (Apg 20, 35). Barmherzigkeit ist deshalb ein wichtiges Merkmal des Reiches Gottes.</p>
<p>2. zu Galater 2, 10<br />
Diese Stelle zeigt, dass der Gedanke, an die Armen zu denken (in dem Fall wahrscheinlich die aus Jerusalem aber es soll auch ein Prinzip sein) für die Apostel so wichtig war, dass es eine hohe Priorität eingenommen hat. Paulus hätte diese Aufforderung ablehnen können, mit der Begründung dass die Wortverkündigung ihm wichtiger war und dass es bereits Diakone dazu gab. Das tut er aber nicht.</p>
<p>3. Praxis der refomierten Kirchen heute<br />
Alle bekennenden reformierten Kirchen (zum Beispiel PCA und OPC in Amerika) haben im Rahmen ihrer Missionsarbeit, was sie &#8222;Mercy Ministry&#8220; nennen. Nur wenige haben sich dagegen geäußert.</p>
<p>Jean-Louis</p>
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